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Herzogenried: Schüler der IGMH bilden eine Menschenkette für Toleranz und Offenheit und gegen Ausgrenzung

Hand in Hand für Vielfalt

Archiv-Artikel vom Freitag, den 29.07.2016

Von unserer Mitarbeiterin Sylvia Osthues

Menschenkette um das Schulgebäude: Dazwischen von rechts nach links Thorsten Riehle, Ulrike Freundlieb und Rainer Bade.

© ost

Sie standen Hand in Hand: Rund 1600 Schüler haben trotz strömenden Regens mit einer langen Menschenkette rund um die Integrierte Gesamtschule Mannheim Herzogenried (IGMH) gegen Rassismus demonstriert. Sie wollten mit diesem Flashmob ein Zeichen für ein weltoffenes und vielfältiges Mannheim setzen. Schulleiter Rainer Bade ist stolz auf seine Schüler, die schon 1992 nach dem fremdenfeindlichen Brandanschlag in Mölln zusammen mit ihren Lehrern mit einer Menschenkette ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt gesetzt hatten. Aus der Schülermitverwaltung (SMV) heraus sei die jüngste Aktion organisiert worden. "Das ist ein starkes Zeichen für Mitverantwortung", fand der Schulleiter. Schüler aus rund 40 Nationen besuchten die IGMH, an der kulturelle Vielfalt schon längst im Schulalltag gelebt werde. Das zeigten die Schüler auch durch die mit ihren Handabdrücken versehenen Seiten eines Klassenbuches, die sie als Wimpelkette an langen Schnüren entlang des Schulgebäudes aufgehängt hatten, so Bade. Er dankte dem Geschäftsführer des Capitols, Thorsten Riehle, der als Hauptsponsor diese Aktion ermöglicht hatte.

Junge Flüchtlinge dabei

Bildungsbürgermeisterin Ulrike Freundlieb lobte die Schüler: Sie setzten mit ihrer Aktion ein deutliches Signal für Vielfalt und gegen Fremdenhass. Die IGMH zeichne eine große Tradition an Toleranz, Respekt und Sensibilität für Schwankungen in der Bevölkerung aus. Dass Vielfalt an der IGMH gelebt werde, zeige sich auch dadurch, dass unbegleitete junge Flüchtlinge hier eine schulische Heimat gefunden haben, so die Bürgermeisterin. "We are the World" sangen alle gemeinsam. Sie fassten sich an den Händen und bildeten eine geschlossene Menschenkette rund um das Schulgebäude, um dann bunte Luftballons , versehen mit Botschaften wie Liebe, Frieden, Hoffnung, Toleranz und Vielfalt, in die Welt hinaus fliegen zu lassen.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 29.07.2016

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