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Schwetzingerstadt: Deutsch-Französischer Tag am Liselotte-Gymnasium mit kunterbuntem Programm

Santé auf die Freundschaft

Von unserer Mitarbeiterin Sylvia Osthues

Völkerverbindendes Theater: Familie Meier aus Mannheim und ihre neuen Freunde aus Paris stoßen auf 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft an.

© ost

In einem Café in Paris lernen sich eine deutsche Familie aus Mannheim und eine französische Familie kennen. Ursächlich war ein umgestoßenes Glas, wofür man sich entschuldigt. Schnell ist der Ärger vergessen und die Pariser und Mannheimer stoßen auf die deutsch-französische Freundschaft an. Das lustige Theaterstück, das die Klasse 6 c von Marika Düringer im Liselotte Gymnasium (Lilo) aufführte, zeigte, wie trotz eines Missgeschickes, beziehungsweise Krieges Freundschaft zwischen den Menschen und Völkern entstehen kann. Die Fachschaft Französisch feierte das 50-jährige Bestehen des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages vielerlei Aktivitäten.

Die Idee zu der völkerverbindenden Aktion hatte die Leiterin der Fachschaft Französisch, Claudia Hormuth. "Dabei geht es darum, diesen für beide Länder wichtigen Jahrestag zu beachten und daran zu erinnern, was der Hintergrund war", sagte sie.

Auf mehreren Stockwerken zu sehen waren den Vormittag über kleine Ausstellungen, Präsentationen und Theaterstücke. In der Ausstellung erhoben sich selbstgebastelte Eifeltürme der Sechstklässler. Farbenfrohe Bilder zeigten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Länder. Lustig fand Viola vor allem das Bild mit den fliegenden Moustaches in Landesfarben. Lara und Lea zeigten, wie viel Frankreich in Mannheim steckt: Der Große Kurfürst Carl Theodor wollte in Mannheim ein kleines Versailles bauen. An die vielen Hugenotten, die damals nach Mannheim kamen, erinnert beispielsweise heute noch eine Straße in Friedrichsfeld.

Andere Schüler beleuchteten die unterschiedlichen Schulsysteme. Vorgestellt wurden auch die französische Hauptstadt Paris sowie französischsprachige Länder in Afrika und Arabien, aber auch aktuelle französische Filme. Auf einer großen Leinwand präsentierten Schüler Filmausschnitte vom Vertragsschluss zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle 1963 und was in den fünfzig Jahren danach passierte. "Die Kooperation ist wichtig und dass die Aussöhnung auch in Zukunft gesichert ist", sagte Schüler Matthias Scharffenberger.

In der großen Pause servierten Schüler französische Spezialitäten: Es gab köstliche Croissants, pain de chocolats (Croissants mit Schokoladenfüllung) und Mousse aux Chocolat. "Lecker!" fanden Ulla und Fabiola und verdeutlichten damit, dass die Liebe zum Nachbarland nicht zuletzt auch durch den Magen gehen kann.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 06.02.2013

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