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Serie „Das ist mein Laden um die Ecke (17): Autohaus Fenzel in Sandhofen / Mit Motorrädern fing alles an

Reparatur aller Fabrikate

Archiv-Artikel vom Freitag, den 03.03.2017

von unserem Mitarbeiter Bernhard Haas

Das Glanzstück im Verkaufsraum: ein Chevrolet Corvette C 1 V8, Baujahr 1960, herausgeputzt bis ins Detail. Rechts unten die Werkstatt in den 1960er Jahren.

© has/Autohaus
© MM-Grafik

Wer Autos mag und den Verkaufsraum im Autohaus Fenzel in Sandhofen betritt, staunt nicht schlecht: Da steht eine blitzsaubere rote Corvette C1 V 8 aus dem Jahre 1960. Zugegebenermaßen war das damals nicht gerade ein Verkaufsrenner der Marke Chevrolet. Aber heute, nach über 40 Jahren, ist das schon ein Replik an die einst marktbeherrschende Autokunst der Amerikaner.

Üppiger Motor

Mit über fünf Litern war der Motor recht üppig ausgestattet. Dass die V8-Corvette der C1-Baureihe auch in Europa beliebte Klassiker sind, ist gut nachvollziehbar. Sie sind leicht zu fahren, haben ordentlich Dampf, bieten vergleichsweise viel Platz und zünden ein Feuerwerk an knalligen Design-Ideen. Weil es die Corvette noch heute gibt, macht dies den Typ noch wertvoller.

Das Autohaus Fenzel

Kontakt: Autohaus Fenzel KG, Bürstadter Str. 27, 68307 Mannheim, Tel.: 0621 / 777 91-0, Fax: 0621 / 777 91-50, E-Mail: info@autohaus-fenzel.de, Homepage: www.autohaus-fenzel.de

Geschäftsführer: Hartmut Fenzel

Angestellte: 7, ein Auszubildender

Angebot: Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, Reparaturen, Überprüfung der Elektronik und Bremsanlagen, TÜV, ASU, Heizung- und Klimaservice, Glasschaden, Reifenservice, Wohnmobilservice.

Öffnungszeiten : Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr. has

Das Liebhaberstück, das für stolze knapp 120 000 Euro zum Verkauf steht, macht auch gleichzeitig aus, wofür das Autohaus steht: "Wir sind ein freier KFZ-Meisterbetrieb, also ohne Händlerbindung und gleichzeitig Bosch-Partner", berichtet Christian Fenzel, der im Februar vergangenen Jahres in den Betrieb eingestiegen ist. Gerade diese Unabhängigkeit von irgendwelchen Automarken streicht auch Michael Fenzel heraus. "Daher können wir viel flexibler auf Kundenwünsche eingehen und diese auch verwirklichen", sagt der gelernte KFZ-Mechaniker. Der dritte im Bunde, Hartmut Fenzel, erzählt, dass Vater Otto das Autohaus im Jahre 1954 gegründet hat. Damals hatte er sich auf Motorräder der einstmaligen "Neckarsulmer Strickmaschinen-Fabrik" spezialisiert. Später wurde der Betrieb Vertragspartner der Firma Fiat. In früheren Zeiten wurden auch Autos wie ein Fiat-NSU "Neckar" oder "Jagst" hergestellt. Da lag diese Partnerschaft nahe. Mittlerweile sind die drei aber markenunabhängig, was sie gerne betonen. Das Trio ist sich einig: "Wir reparieren alles, was an einem Auto kaputt gehen kann."

Hartmut arbeitet seit 1981 und Michael seit 1987 in dem Betrieb mit. "Es geht uns auch darum, den Mitarbeitern die Arbeitsplätze zu erhalten." Die Auftragsbücher scheinen recht voll zu sein, was die Verkaufszahlen bestätigen. "Wir verkaufen in manchen Woche sogar zwischen 40 und 50 Autos, im Jahr rund 200 Fahrzeuge. Im Moment zeigt der Trend nach oben", betont Christian.

Einblick in Fahrzeugbörsen

Er erläutert auch das Geschäftsmodell: "Es ist egal, ob Neu- Jahres- oder Gebrauchtfahrzeuge, wir beraten unsere Kunden gerne. Mit unserem Lagerbestand oder durch den Einblick in viele Fahrzeugbörsen bieten wir eine vielfältige Auswahl aller Hersteller, außerdem professionelle Inspektionen und Wartungen mit Erhalt der Herstellergarantie", so Christian Fenzel. "Dies gilt auch für Neufahrzeuge." Da fällt Hartmut eine Anekdote ein: "Wir hatten einen Kunden, der meldete sich bei uns: Ich habe ein Geräusch hinten rechts. Was kostet es, das zu reparieren." Leider war das so einfach nicht möglich. Das Auto musste zuerst genauer in Augenschein genommen werden.

Ein anderer Kunde wollte sein behindertengerecht umgebautes neues Auto abholen. Leider verwechselte er beim Bedienen den Handgriff mit Bremse und Gas und fuhr gegen die Garage. Das Auto musste vor der Übergabe erst noch einmal repariert werden.

Für Michael Fenzel bedeutet der Beruf des KFZ-Mechanikers vor allem Eines: dass man "jeden Tag etwas Neues erlebt".

© Mannheimer Morgen, Freitag, 03.03.2017

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