DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Sonntag, 24.05.2015

Suchformular
 
 

Feudenheim Friedrichsfeld Innenstadt / Jungbusch Innenstadt / Jungbusch Käfertal Lindenhof Neckarau Neckarstadt Ost / Wohlgelegen / Herzogenried Neckarstadt Ost / Wohlgelegen / Herzogenried Neckarstadt Ost / Wohlgelegen / Herzogenried Neckarstadt West Neuostheim / Neuhermsheim Neuostheim / Neuhermsheim Oststadt / Schwetzingerstadt Oststadt / Schwetzingerstadt Rheinau / Hochstätt Sandhofen Schönau Seckenheim Vogelstang Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg Wallstadt

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Rheinau/Neckarau: Fasnachtszüge in den Vororten locken zahlreiche Ahoi-Krischer auf die Gasse

Närrische „Separatisten“ suchen Nähe zum Rohrhof

Heitere Umzüge lockten auf am Rosenmontag auf der Rheinau (Bild) und am Fasnachtsdienstag in Neckarau Tausende Fasnachts-fans ins Freie, wo es zwar kalt war, es aber reichlich Gutsel und Knabberzeug regnete.

©  Rittelmann

Jan Hendric Bahls und Jan Cerny

"MA-Südstaatler sinn kä Seggemer, dann lieber Rohrhof-Nord!" Die BASF-Siedlergemeinschaft nahm beim Rheinauer Fasnachtsumzug die Entscheidung der Stadt aufs Korn, Rheinau dem Bürgerservice-Bezirk Seckenheim zuzuordnen, statt es bei Neckarau zu lassen. Bei den närrischen Umzügen auf der Rheinau und in Neckarau hat auch die weltliche Obrigkeit ihr Fett abbekommen.

Ein bisschen schummeln ist erlaubt, auch in der Fasnacht. Auf dem Rheinauer Stadtteilumzug am Rosenmontag freute sich Organisator Helmut Losert über die Rekordzahl von 24 Teilnehmern. Selbst wenn mancher Verein gleich in Dreiergrüppchen durch die Relaistraße marschierte. "Je länger der Zug, desto mehr Spaß macht es doch den Zuschauern", wie das Vorstandsmitglied der Gartenfreunde erklärte.

Die Hobbygärtner waren mit einem Traktor und einem Leiterwagen sowie als Fußgruppe unterwegs. Brigitte Szafranski hatte zuvor schon alle Hände voll zu tun gehabt, um die Gruppierungen vor dem Start in Reih und Glied zu bringen. "Schön, dass so viele gekommen sind", freute sich die Vorsitzende der Kleingärtner.

Losert moderierte derweil gewohnt launig die Zugnummern, während die feiernden Narren des Stadtteils zahlreich am Bürgersteig Spalier standen. Gleich zwei Neulinge hatten sich in den Festumzug miteingereiht. Die Rheinauer Alemannia präsentierte sich sogar mit einer Prinzessin: Thomas Gutjahr hatte sich für diesen Nachmittag in Schale geworfen und reichlich Make Up aufgetragen. Der spielende Co-Trainer des 1. FC machte als Lieblichkeit eine tolle Figur.

Nicht fehlen durften ebenso die Sandhasen. Dieter Linke hatte sich hinter das Steuer des Motivwagens geklemmt. "Das ist der beste Job, da behält man warme Füße", freute sich diebisch der Senatspräsident des Rheinauer Carnevalsvereins. Gewohnt zahlreich in ihrer Formation boten gleichfalls die Pilwe aus Neckarau ein buntes Bild der Narretei. "Unsere Fasnachtsfreunde aus Neckarau halten uns seit vielen Jahren die Treue und sind zuverlässig wie ein Uhrwerk", lobte Losert. Am Ende kehrten alle ins Gärtnertreff ein, wo die Veranstaltung einen lustigen Ausklang fand.

Temperatur unter 0 Grad, doch die Narren wissen sich zu helfen: schunkeln, tanzen in die Hände klatschen. So munter zeigten sich die zahlreichen Fasnachtsfans entlang der Zugstrecke nicht nur auf der Rheinau. Deutlich dichter am Straßenrand verfolgten die "Ahoi-Krischer am Fasnachtsdienstag die Neckarauer Parade. "Ich bin nur alle zwei Jahre dabei", meinte Sascha Wössner, aber der Spaß muss sein, wenn es auch nicht immer geht. Seinen Wagen gestaltete der Abschleppunternehmer in ein Piratenschiff um. Die fröhlichen Freibeuter ließen es reichlich Gutsel regnen.

Ein "Gruselkabinett" führte das Kinderhaus Sentapark: "Spinnenfuß und Krötenbein, wir sind viele Geisterlein", verkündeten die gar nicht so gruseligen Narren, ernteten eher Lacher. Sportlich gaben sich die Judoka von der Post SG mit Vorführungen während des Zuges, wärmende Träume zauberten die Kanuten der KGN mit ihrem Südsee-Paradies.

Gut lachen hatte Organisator Richard Karusseit, der sich freute, dass so viele Vereine und Neckarauer Firmen mit ihren einfallsreichen Motivwagen und Kostümen den Zug attraktiv machten.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 13.02.2013

Kommentar schreiben

Jeder Kommentar wird mit dem Vor- und Nachnamen des Autors veröffentlicht.

Sie müssen sich anmelden, um einen Kommentar zu verfassen.

Leser-Kommentare  

Aufgrund von nicht freigegebenen Kommentaren kann die Anzahl dargestellter Kommentare abweichen

    • Drucken
    • Senden
     
     
    TICKER
     
     

    Ihr Kontakt zur Redaktion Mannheim-Süd

    Die Stadtteil-Redaktion Mannheim-Süd erreichen Sie unter folgenden Telefonnummern:

     
    Jan Cerny 0621/392 13 98
    Sekretariat 0621/392 13 18
    Fax 0621/392 16 67
     

    Schreiben Sie uns eine E-Mail!

    Streifzug durch die Jahrhunderte

    Zu einer Führung durch die katholische Kirche St. Jakobus mit Pfarrer Martin Wetzel konnte Dr. Kai Budde, Vorsitzender der Badischen Heimat Regionalgruppe Mannheim, knapp 20 Teilnehmer begrüßen. "Nach mehreren Führungen in neugotischen Kirchen steht mit St. Jakobus nun ein neubarockes Gotteshaus im… [mehr]

    Als Hoheit zuschaute, ging es Schlag auf Schlag

    Maikönigin Claudia Kirchner machte jetzt ihre Aufwartung beim FC Germania Friedrichsfeld. Die 1. Fußballmannschaft spielte gegen den Lokalrivalen DJK Fortuna Edingen-Neckarhausen II. Da das Wetter majestätisch daher kam, kam die Maihoheit zumindest sauberen und trockenen Fußes auf den Platz, wo sie… [mehr]

     

    DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR