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Vogelstang: Lesung von Christoph Lode in der Stadtteilbibliothek

Habgier, Neid und Streitigkeiten

Historien- und Fantasy-Autor Christoph Lode las auf Einladung des Freundeskreises der Stadtteilbibliothek von Abenteuern im Mittelalter.

© koest

Schaurig krächzend, als sei man in Lodes Romanlandschaft, pfiffen Regen und Wind über die Dächer der Vogelstang. Hierher hatte der betriebsame Freundeskreis der Stadtbibliothek den Historien- und Fantasy-Autor Christoph Lode eingeladen. In der Bücherei war es mucksmäuschenstill. Mit ruhiger, bedächtiger Stimme las der Autor von Abenteurern, Kaufleuten oder von Gesandten des Papstes in geheimnisvoller Mission im 14. Jahrhundert.

Mittelalterliche Mythen und Sagen

Im Grenzbereich des Osmanischen Reiches gibt es Kämpfe. Raoul von Bazerat ahnt, dass eine unheilvolle Gefahr heraufzieht. Und, so hörten die Besucher gespannt, es gibt eine Schatulle, die großes Unbehagen weckt. Doch worin besteht ihr Geheimnis? In diesem kurzen Kapitel seines Romans "Die Bruderschaft des Schwertes" führt Lode in die mittelalterliche Ära, die von Mythen und Sagen bestimmt ist. Unter der Lupe betrachtet sind die Themen nichts neues. Es geht um Habgier, Neid und Zwist. Wenn dem Verantwortung und Liebe gegenüber stehen, erkennen wir das Muster: Gut gegen Böse.

Aus diesem Stoff lassen sich Romane schmieden. Christoph Lode hat das getan und mit viel Fantasie, aber auch mit zeitaufwendiger historischer Recherche zu schreiben begonnen. Sechs national erfolgreiche Romane, sind es mittlerweile geworden, von denen die drei ersten Werke historische Begebenheiten aufgreifen. Eines seiner Vorbilder sei Ken Follet, sagt Lode, dessen "Tore der Welt" er großartig finde. So spielt auch Lodes Trilogie "Pandaemonia" im englischsprachigen Raum. Bereits im ersten Band, "Der letzte Traumwanderer", verdichtet der in Speyer lebende Autor seinen Stoff zu Fantasy-Elementen. Die britischen Einflüsse, so fabuliert Lode, wolle er nicht verschweigen. An einem viktorianisch angehauchten Ort lebt Jackon, ein Waisenjunge, der als Schlammtaucher in den Abwasserkanälen der Stadt vegetiert. Als er nach einer Krähe wirft, verwandelt sich diese in einen Krähenmann. Er bringt Jackon zu Lady Sarka. Sie ist die gefürchtete Herrscherin von Bradost.

Lodes Sprache ist von dichter Atmosphäre. Die Geschichten eindringlich und bildhaft. Sie erzählen von Magie und Verwandlung, von Träumen und der Vielfalt von Fähigkeiten. Zwei Jahre, so erzählt der Autor im Anschluss an die Lesung, haben ihn die Figuren durchs Leben begleitet. Dennoch konnte er den Laptop ausschalten. Aber nicht für lange. Dann begann er seinen neuesten Historienroman. Schauplatz ist diesmal das frühe 12. Jahrhundert. Mehr will Christoph Lode nicht verraten. Im Sommer wird der Roman, wie all seine Bücher, im Goldmann Verlag erscheinen. "Schon zu viel verraten", lächelt er geheimnisvoll. Erwartungsvoll ist man nach diesem Abend trotzdem. köst

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013

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