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Wallstadt: Information im Bezirksbeirat – „Grüne Oase“ entsteht bald auf dem Gelände der Sportvereinigung / Zugang und Beleuchtung noch unklar

Jugendtreff könnte im Mai stehen

Von unserem Redaktionsmitglied Dirk Jansch

Trotz frostiger Temperaturen wird derzeit die Baugrube für den neuen Jugendtreff auf dem Gelände der Sportvereinigung ausgehoben. Kommenden Dienstag soll die Betonplatte gegossen werden, der Jugendtreff bis Mai fertig sein.

© dir

Die Baugenehmigung ist erteilt, der erste Bagger ist schon angerollt, und wenn es nach den Vorstellungen der Bauherren geht, kann der neue Jugendtreff Wallstadt auf dem Gelände der Sportvereinigung spätestens Mai/Juni in Betrieb genommen werden. Das teilte Rainer Braun vom Fachbereich Baurecht und Umweltschutz dem Bezirksbeirat bei dessen öffentlicher Sitzung in der DJK-Halle des katholischen Gemeindezentrums mit.

Am 28. November wurde die endgültige Baugenehmigung erteilt. Es war zu Verzögerungen gekommen, als sich herausstellte, dass das Spielfeld der SpVgg im Kataster falsch eingetragen war. Dadurch musste das Gebäude des Jugendtreffs um 4,50 Meter in Richtung Mosbacher Straße verschoben werden. Was ebenfalls zu Verzögerungen geführt hatte, waren Brandschutzauflagen im Zusammenhang mit dem Raumnutzungskonzept. So ist vorgesehen, dass der 200 Quadratmeter große Aufenthaltsraum bei Bedarf geteilt werden kann. Die Feuerwehr bemängelte, dass dann für diesen Fall ein erster (Gang) und zweiter Fluchtweg (Fenster) fehlten. Es musste also nachgebessert werden.

Konzipiert ist der Jugendtreff in eingeschossiger Sandwichbauweise mit Stahlprofilen als Fassade. Das Gebäude ist barrierefrei und verfügt neben den Aufenthaltsräumen über Büro- und Lagerräume sowie eine Küche. "In der sechsten Kalenderwoche sollen die Teile geliefert werden", teilte Rainer Braun mit. Mit elf mal 20,65 Metern Ausmaßen sei es kein kleines Gebäude und biete ausreichend Platz für die Jugendlichen. Die Terrasse sei mit Rücksicht auf die Anwohner zum Spielfeld hin ausgerichtet.

"Wir sind sehr froh, dass der Baubeginn erfolgt ist", sagte Gerda Merkel, die als Bezirksleiterin neben dem Jugendhaus Vogelstang auch für die Jugendtreffs in Feudenheim und Wallstadt zuständig ist. Der zukünftige Jugendtreff auf dem Gelände der SpVgg werde in Trägerschaft der Diakonie Mannheim ähnlich betrieben wie die Jugendtreffs in Feudenheim oder Sandhofen. "Der Vertrag ist abgeschlossen", teilte Gerda Merkel mit. Es werde rechtzeitig entsprechend Personal eingestellt. In Teilen soll die auf dem Gelände der evangelischen Petus-Gemeinde betriebene "Grüne Oase" an den neuen Standort mit umziehen.

Für Diskussion sorgten der Zugang zum Jugendtreff und die Außenbeleuchtung in dieser doch recht dunklen Ecke. Christl Spohni (SPD) war davon ausgegangen, dass diese Frage gleich mit geklärt werde, musste sich aber von Rainer Braun belehren lassen, dass Bestandteil einer Baugenehmigung laut Landesbauordnung nur die Sicherstellung eines gefahrenfrei begeh- und benutzbaren Gebäudes sei. "Eine vernünftige Beleuchtungssituation war Voraussetzung dafür, dass wir dem Standort auf dem Gelände der Sportvereinigung überhaupt zugestimmt haben", wandte Christian Rückold (CDU) ein. Er regte an, bei den Verkehrsgegebenheiten auf mögliche Gefahren zu achten. Auch Rüdiger Löb (CDU) wies auf den sehr schmalen Weg von der Klingenberger Straße hin. Für ihn war klar: "Der Zugang muss von der Stadt gelöst werden - einschließlich Beleuchtung."

Christl Spohni erkundigte sich noch, ob denn die Wochenendöffnungszeiten im Betreibervertrag berücksichtigt seien. Gerda Merkel ist hier eine bedarfsgerechte Lösung, welche die tatsächliche Nachfrage durch die Jugendlichen berücksichtigt, lieber: "Die Wochenendöffnung muss auch angenommen werden". Davon unabhängig gäbe es Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit allen öffentlichen Trägern.

Janec Gumowski (SPD) erkundigte sich nach einer Abgrenzung zum Sportgelände. Ursprünglich sei ja angedacht gewesen, die Jugendlichen in den Sportbetrieb zu integrieren. Wie Gerda Merkel mit Blick auf die Betreuungssituation mitteilte, hatte man sich dann doch für einen Zaun entschieden, dieser sei aber so niedrig, dass man bequem drübersteigen könne, versicherte sie.

Sitzungsleiter Stadtrat Peter Pfanz-Sponagel regte an, das Thema "Jugendtreff" in der nächsten öffentlichen Sitzung im Mai nochmals auf die Tagesordnung zu setzen, damit der Träger sein Konzept näher vorstellen könne und um auch den Jugendlichen noch mal die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen.

Bei der Sportvereinigung sieht man den Jugendtreff durchaus als Bereicherung. Der Jugendtreff verstärke die Rolle des Vereines als "generelle Anlaufstelle für die Wallstadter Jugend" und habe hier seinen "idealen Standort" gefunden, bekräftigte Schriftführer Hans Ruiner bei der jüngsten Jahreshauptversammlung.

"Am kommenden Dienstag kann die Betonplatte gegossen werden", teilte Ehrenvorsitzender Horst Krischa auf "MM"-Anfrage mit. "Wir sind massivst dran, dass wir Anfang Mai den fertigen Jugendtreff an die Stadt Mannheim übergeben können." Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Concept Immobilienwelt aus Viernheim.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 25.01.2013

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