Wallstadt:
Bezirksbeirat informiert sich über die Planungen zu einer Bundesgartenschau
Tempelhofer Feld als Vorbild für Spinelli
Von unserem Redaktionsmitglied Dirk Jansch
Der Bezirksbeirat Wallstadt erkundigte sich nach den aktuellen Plänen für eine Bundesgartenschau auf dem Spinelli-Areal und in Teilen der Au.
© Prosswitz
Der Bezirksbeirat Wallstadt hatte das Thema "Konversion und Bundesgartenschau 2023" auf die Tagesordnung gesetzt, um noch offene Fragen zu klären: Wie groß ist der Teil der Au, der mit einfließen soll? Was passiert mit dem ürigen Teil von Spinelli? Ab wann sind im Falle einer Bewerbung unumkehrbare Fakten geschaffen? Inwieweit werden Sportvereine und -institutionen mit in die Planungen mit eingebunden? Wie sieht das Verkehrskonzept aus? Was geschieht mit dem Gewerbegebiet Talstraße?
Übergeordneter Grünzug
Nicht auf alle Fragen konnte Achim Judt von der Entwicklungsgesellschaft MWSP, einer Tochter der GBG, eine verbindliche Antwort geben. "Wir haben keine abgeschlossene Planung", sagte er. Vieles sei noch im Fluss. Die Vision sei, einen übergeordneten Grünzug zu schaffen, der vom Luisenpark über die Feudenheimer Au, Spinelli, den Bürgerparkt, die Vogelstangseen und den Käfertaler Wald bis zum Rhein verlaufe. Die Bundesgartenschau solle auf dem westlichen Teil von Spinelli und Teilen der Au stattfinden.
Ganz nach dem Vorbild des Tempelhofer Felds in Berlin sollte auf Spinelli ein Bürgerpark mit Erholungs-, Freizeit- und Sportflächen entstehen. Nach aktuellem Kenntnisstand werde es an der Peripherie von Wallstadt und Vogelstang keine Wohnbebauung geben. Auch das Gewerbegebiet Talstraße kann an Ort und Stelle bleiben und wird von einer möglichen Bundesgartenschau nicht tangiert. Die Möglichkeiten der sportlichen Nutzung sollen in Abstimmung mit den Sportvereinen im Mannheimer Norden besprochen werden. In Richtung Käfertal-Süd sind Arrondierungsflächen für Wohnungsbau vorgesehen. Geplant sei, spätestens im April in den Hauptausschuss zu gehen, was eine Bewerbung betrifft.
Stadtrat Roland Weiß erkundigte sich danach, wie viel zusätzlichen Verkehr die Wallstadter Straßen durch die Umlenkung der Verkehrsströme verkraften müssten. Das werde zurzeit untersucht, hieß es.
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