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Bayer und die Angst vor dem Absturz

Sinsheim.Das Dutzend an Niederlagen vollgemacht, der Trainerwechsel noch ohne Wirkung, die Abstiegszone näher als die Europa-Cup-Plätze: Rudi Völler hat wahrlich schon bessere Zeiten bei Bayer Leverkusen erlebt. Nach dem 0:1 bei 1899 Hoffenheim war der Sportdirektor des Werksclubs restlos bedient. "Es wäre fatal, von den vorderen Plätzen zu sprechen. Wir sind gewarnt: Alle Antennen sind ausgefahren", sagte der 56-Jährige sorgenvoll. "Die Tabelle lügt nicht - sie tut weh."

Drei Tage nach dem Königsklassen-Aus droht Leverkusen mehr denn je eine Saison abseits der internationalen Bühne. Vom Relegationsplatz in der Bundesliga trennen Bayer nur noch drei Punkte. Tayfun Korkut kann als Nachfolger von Roger Schmidt nur ein 1:1 gegen Bremen, ein achtbares, aber wertloses 0:0 bei Atlético Madrid und nun diesen unerquicklichen Auftritt in der Sinsheim vorweisen. "Wenn man den Kader sieht: Das ist kein kostengünstiges Hobby", meinte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann über den mit Nationalspielern gespickten Gegner. (dpa)