Handball

Handball-Badenliga Derby Friedrichsfeld gegen Viernheim

"Spieler werden sich zerreißen"

Mannheim.Das letzte Heimspiel der Saison hat es für die Badenliga-Handballer des TV Friedrichsfeld noch einmal in sich: Heute Abend um 20 Uhr kommt Meister TSV Amicitia Viernheim in die Lilli-Gräber-Halle. "Auf dieses Spiel freuen wir uns. Das ist ein toller Abschluss", meint TVF-Trainer Frank Schmiedel - auch wenn eine Woche später noch das Spiel in St. Leon ansteht.

"Für uns gilt es, mit einer starken Leistung unseren Zuschauern zu danken. Wenn am Ende sogar ein Punkt rausspringen würde, wäre das toll", unterstreicht Schmiedel die Bedeutung des letzten Heimspiels. Und auch tabellarisch geht es für Friedrichsfeld noch um etwas: Aktuell ist der TVF Vierter, aber bis zu Platz acht sind es nur zwei Punkte Vorsprung. "Unser Ziel ist es von Beginn an gewesen, unter die ersten Sechs zu kommen. Jetzt haben wir die Chance, Vierter zu werden, was grandios wäre. Auch Platz fünf wäre sehr gut, nachdem die Mannschaft in der Vergangenheit meist um Rang zehn gespielt hat", ist Schmiedel mit der bisherigen Saison durchaus zufrieden. "Vor allem, wenn man bedenkt, mit welchen Verletzungsproblemen wir zu kämpfen hatten", erinnert der Trainer.

Wingendorfs Einsatz fraglich

Auch gegen Viernheim drohen wieder Leistungsträger auszufallen, so steht beispielsweise hinter dem Einsatz von Sebastian Wingendorf ein ganz großes Fragezeichen. "Wir werden aber auf alle Fälle sieben, acht fitte Spieler haben, die sich gegen Viernheim zerreißen werden", verspricht Schmiedel.

Vor der Leistung der Viernheimer und ihrem Trainer Frank Schmitt hat Schmiedel "ganz großen Respekt". Die Arbeit seines Kollegen lobt er in höchsten Tönen: "Frank Schmitt hat in Viernheim über die letzten Jahre trotz einiger Rückschläge etwas aufgebaut, die überragende Runde mit der Meisterschaft kommt als Resultat nicht von ungefähr", so Schmiedel, der die Südhessen auch im Derby als Favorit ansieht: "Aber wir haben ihnen ja schon bei der 23:26-Niederlage im Hinspiel das Leben recht schwergemacht. Jetzt sind wir zu Hause, und da wollen wir natürlich punkten. Wir haben sicherlich Respekt vor Viernheim, aber keine Angst und werden sehr gut vorbereitet in die Partie gehen."

Der Respekt voreinander ist auch bei den Viernheimern zu spüren, die zudem das Harzverbot in der Lilli-Gräber-Halle als Nachteil ansehen. Doch an seiner früheren Wirkungsstätte - vor seinem Engagement in Viernheim war Schmitt lange Jahre als Spielertrainer und Trainer beim TVF aktiv - würde er nur zu gerne den 24. Saisonsieg einfahren. me