Mannheim

Die Teilnehmer

Mustafa Cebrail Akbulut (43)

ist Besitzer von zwei türkischen Supermärkten im Stadtteil. Seit 30 Jahren wohnt er in der Neckarstadt-West. Ihn stört vor allem das Parkproblem: Rund um seinen Laden in der Untermühlaustraße hätten seine Kunden zu wenig Möglichkeiten, das Auto abzustellen.

Heinrich Fassoth (64)

führt seit 1980 den Elektrobetrieb Heinemann, den "zweitältesten Elektroladen der Stadt". Lange war er auch Vorsitzender des Gewerbevereins. Früher sei die Mittelstraße eine "hochinteressante Einkaufsstraße" gewesen, sagt Fassoth. Seit der Schließung der Postfiliale habe sich die Infrastruktur aber nach und nach verschlechtert.

Gabriel Höfle (45)

ist seit 2007 Quartiermanager der Neckarstadt-West. Für ihn macht vor allem ein Gegensatz den Stadtteil so besonders: der Gegensatz zwischen der Wahrnehmung von außen auf der einen und seinem großen Potenzial auf der anderen Seite.

Karl Lederle (64)

ist Sprecher vom Aktionsbündnis Alter Meßplatz. Er setzt sich dafür ein, dass der Stadtteil eine bessere Anbindung zum Fluss erhält - und so auch für Menschen attraktiv wird, die dort nicht selbst wohnen.

Naureen Zuber (29)

ist Vorsitzende des Elternbeirats im Kindergarten Erlenhof, engagiert sich zudem in den Beiräten der Humboldt-Grundschule und des Jugendhauses Erlenhof. Seit 20 Jahren wohnt sie im Viertel - eigentlich gerne. "Aber das lässt langsam nach", sagt die Mutter einer siebenjährigen Tochter und eines vierjährigen Sohnes.

Ralf Philipp (51)

wohnt seit gut 20 Jahren im Stadtteil. Im Verein Geschichtswerkstatt Neckarstadt will er die Vergangenheit des Viertels aufbereiten. Zudem gehört er zum Organisationsteam des Kreativnetzwerks. Die Neckarstadt-West ist für Philipp ein angenehm bunter Stadtteil.

Maik Rügemer (47)

engagiert sich im Arbeitskreis Wohnumfeld. Er spielte schon mit dem Gedanken, wegzuziehen. Dann entschied er zu bleiben - und sich dafür einzusetzen, dass der Stadtteil "seine Liebenswürdigkeit behält".