Metropolregion

Holiday-Park-Prozess

Gericht setzt vier neue Termine an

Frankenthal.Der Berufungsprozess um den tödlichen Unfall einer Elfjährigen im Haßlocher Holiday Park wird vermutlich bis in den Juni hinein dauern. Wie ein Sprecher des Landgerichts Frankenthal auf Anfrage mitteilt, müssten einige Tatsachenerhebungen gemacht werden. Derzeit gehe man von vier zusätzlichen Verhandlungstagen aus.

Das Mädchen aus Kelsterbach in Hessen war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft "Spinning Barrels" ("Drehende Fässer") im Holiday Park gestürzt und von den sich drehenden Plattformen tödlich verletzt worden. Das Amtsgericht Neustadt verurteilte den damals 22-jährigen, ehemaligen Karussell-Bediener - einen Studenten - im Juni 2016 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 2400 Euro. Die beiden Vorgesetzten des 22-Jährigen waren freigesprochen worden. Im Berufungsprozess geht es nun um die Frage, ob die beiden eine Mitschuld an dem Unfall tragen. sin