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Vor der Leinwand und im Fahrstuhl

Archivartikel

"wOrtwechsel": Kulturveranstaltungen an außergewöhnlichen Orten

Mannheim.In dieser Spielzeit geht es mit dem "wOrtwechsel" - Kultur an außergewöhnlichen Orten - zum einen hoch hinaus, zum anderen in den "Mannheimer Underground", aber natürlich auch klassisch ebenerdig. Beim diesjährigen Programm sind Kulturerlebnisse im Kino CinemaxX, in Europas einzigem Aufzugsmuseum, im C-HUB Kreativwirtschaftszentrum im Jungbusch, dem Reisebüro touristik im quadrat, auf dem Hauptfriedhof Parkgrabfeld, im Wasserturm oder unter dem Stadthaus N1 in der Tiefgarage dabei. Die außergewöhnlichen Orte werden von Künstlern wie Joana & Adax Dörsam, Arnim Töpel, Die Stagegroup Another Planet, Claudius Kaboth & Giovanna Lo Presti, Andreas Prodehl, Franz Kain, Jeannette Friedrich & Sascha Krebs und dem Konzertchor Mannheim richtig in Szene gesetzt.

Denn neben den Künstlern erscheint in dieser seit mehr als zehn Jahren vom KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar präsentierten außergewöhnlichen Veranstaltungsreihe der Ort selbst als Hauptdarsteller.

Im CinemaxX wird am Freitag, 7. April, Freitag, 14. Juli, und am Dienstag, 31. Oktober, um 23 Uhr für 8 Euro die Stagegroup Another Planet der Rocky Horror Picture Show huldigen. Parallel zum Film treten sie auf - vor der Leinwand.

In originalgetreuen Kostümen, mit allerlei Requisiten und Zwischenrufen verwandeln sie den Kinofilm in ein dialogfähiges, interaktives Liveevent. Natürlich zusammen mit dem Publikum, das mit Requisiten wie Reis, Klopapier, Zeitungspapier und Toast seinen gewohnten Teil zur Show beiträgt.

Im C-HUB Kreativwirtschaftszentrum, Hafenstraße 25 in Mannheim, gibt es am Freitag, 7. April, Samstag, 8. April, Freitag, 22. September, und Samstag 23. September, um 20:30 Uhr für 16,50 Euro "Im Fahrstuhl" von Claudius Kaboth & Giovanna Lo Presti. Nirgends sonst sind Menschen auf so engem Raum versammelt - meist nur für kurze Zeit - manchmal aber auch für eine viel längere Zeitspanne. Was dabei alles geschehen kann, beleuchtet diese einstündige Lesereise. In einem Aufzug verdichtet sich die Welt auf wenige Quadratmeter. red