Duisburg (dpa) - Ein Jahr nach der Loveparade-Massenpanik mit 21 Toten haben Hinterbliebene bei einer ergreifenden Gedenkfeier mit etwa 7000 Menschen schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen erhoben. «Es war eine Tragödie, die mit Sicherheit vermeidbar gewesen wäre.
Kakophonie gegenseitiger Beschuldigungen / OB Sauerland als Kristallisationspunkt
Von Rolf Schraa, dpa
Fast ein Jahr nach dem Loveparade-Unglück sind fast alle Fragen weiter offen. 21 Menschen haben ihr Leben verloren und weitaus mehr ihr Lebensglück. Bis zur Aufarbeitung der Katastrophe ist es ein langer Weg.
Edith Jakubassas Tochter starb bei der Loveparade
Zwei Tage nach der Loveparade 2010 starb die 21-jährige Marina in einem Duisburger Krankenhaus an ihren inneren Verletzungen. Sie war das 21. und letzte Opfer der katastrophal gescheiterten Techno-Party. Ihre Mutter ist bis heute fassungslos.
Stadtoberhaupt nicht bei Gedenkfeier
Von Rolf Schraa, dpa
Juristisch wasserdicht sollte wohl sein, was Adolf Sauerland am Tag nach dem Unglück bei der Loveparade sagte. Die Floskeln empfanden viele Angehörige von Opfern als Schlag ins Gesicht. Beschimpfungen und Rücktrittsforderungen verfolgen den Oberbürgermeister bis heute.
Berlin. Die Loveparade in Duisburg endete in einer Katastrophe. 21 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt. Die Chronologie der Ereignisse.
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