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Mannheim vor 80 Jahren: Ausgerechnet am Fasnachtsdienstag, 12. Februar 1929, sank die Quecksilbersäule auf ein Rekordtief von 22,6 Grad minus. Der Umzug und viele närrische Veranstaltungen mussten abgeblasen werden. Etwa 50 Menschen erfroren in jenem Winter der Weltwirtschaftskrise, in Deutschland stieg die Arbeitslosenzahl von 1,9 auf 3,2 Millionen, in Mannheim von 13 000 auf 20 000. Der Rhein ist seitdem nur 1956 zwischen Rüdesheim und Bingen so zugefroren, dass man auf ihm spazieren konnte. Seither gab es nur noch Treibeis auf dem Strom. (räu) (Bilder: Archiv)
13. Januar 2009
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