Kursentwicklung von börsennotierten Unternehmen in der Region

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<p><strong>Rückblick:</strong> Rund 82 Prozent ihres Wertes hat das Papier von HeidelbergCement im MDAX vom Höchststand im Mai 2008 bis zum bisher letzten Tief Anfang März eingebüßt – dahinter stecken vor allem ein großer Schuldenberg nach der Übernahme des britischen Konkurrenten Hanson und die finanziellen Turbulenzen der Merckle-Gruppe, die jetzt noch gut 80 Prozent der Anteile hält. „Das Unternehmen hat sich Morgan Stanley als Berater für eine neue Finanzierungsstruktur ins Boot geholt“, erklärt Analystin Karin Brinkmann von UniCredit. Das eigentliche Geschäft war nämlich nicht das größte Problem der Heidelberger: Umsatz und operatives Ergebnis waren 2008 im zweistelligen Plusbereich, der Cashflow lag im vierten Quartal bei über einer Milliarde Euro.</p>
<p><strong>Prognose:</strong> Der im wahren Wortsinn „Kaltstart“ ins Jahr 2009 hat das Zementgeschäft nicht beflügelt, im Jahresverlauf sollten die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme das Baugewerbe aber gut beschäftigen. Da insbesondere Straßensanierungen und Infrastrukturmaßnahmen gefördert werden, müsste sich zwangsläufig eine hohe Nachfrage auch nach den Erzeugnissen des Heidelberger Baustoffkonzerns ergeben. Karin Brinkmann urteilt dennoch etwas vorsichtig: „Die Finanzierungsstruktur bei HeidelbergCement ist nach wie vor nicht auf einer belastbaren Basis. Bis zur Jahresmitte 2009 soll eine Lösung gefunden werden, um die Fälligkeiten in 2010 bedienen zu können“, so die UniCredit-Analystin.
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Rückblick: Rund 82 Prozent ihres Wertes hat das Papier von HeidelbergCement im MDAX vom Höchststand im Mai 2008 bis zum bisher letzten Tief Anfang März eingebüßt – dahinter stecken vor allem ein großer Schuldenberg nach der Übernahme des britischen Konkurrenten Hanson und die finanziellen Turbulenzen der Merckle-Gruppe, die jetzt noch gut 80 Prozent der Anteile hält. „Das Unternehmen hat sich Morgan Stanley als Berater für eine neue Finanzierungsstruktur ins Boot geholt“, erklärt Analystin Karin Brinkmann von UniCredit. Das eigentliche Geschäft war nämlich nicht das größte Problem der Heidelberger: Umsatz und operatives Ergebnis waren 2008 im zweistelligen Plusbereich, der Cashflow lag im vierten Quartal bei über einer Milliarde Euro.

Prognose: Der im wahren Wortsinn „Kaltstart“ ins Jahr 2009 hat das Zementgeschäft nicht beflügelt, im Jahresverlauf sollten die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme das Baugewerbe aber gut beschäftigen. Da insbesondere Straßensanierungen und Infrastrukturmaßnahmen gefördert werden, müsste sich zwangsläufig eine hohe Nachfrage auch nach den Erzeugnissen des Heidelberger Baustoffkonzerns ergeben. Karin Brinkmann urteilt dennoch etwas vorsichtig: „Die Finanzierungsstruktur bei HeidelbergCement ist nach wie vor nicht auf einer belastbaren Basis. Bis zur Jahresmitte 2009 soll eine Lösung gefunden werden, um die Fälligkeiten in 2010 bedienen zu können“, so die UniCredit-Analystin. tir