Frankfurt/Wiesbaden.
Der geschasste Präsident der Privatuniversität European Business School (EBS), Christopher Jahns, hat die Anfechtung eines arbeitsrechtlichen Vergleichs mit seinem früheren Arbeitgeber zurückgezogen. Dies teilte dessen Berater Dirk Metz mit. Gegen Jahns beginnt im April eine Hauptverhandlung vor dem Wiesbadener Landgericht wegen Untreue.
Es geht um 180 000 Euro, die unter Jahns' Präsidentschaft von der Hochschule ohne entsprechende Gegenleistung an die Schweizer Beratungsfirma BrainNet geflossen sein sollen. Jahns war an der Firma beteiligt. Er soll sein Dienstfahrzeug zudem für private Zwecke genutzt haben. Jahns hat zudem die Wiesbadener Staatsanwaltschaft wegen Vorverurteilung auf Schadensersatz verklagt.
Unterdessen gibt Jahns Nachfolger Rolf Cremer nach zwei Jahren seinen Posten auf. In einer Mitteilung der EBS wurden gesundheitliche Gründe für den Rückzug des 63-Jährigen genannt. lhe