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Wappen: Künstler-Witwe geht gegen Innenministerium vor

Land soll mehr zahlen

Archiv-Artikel vom Freitag, den 08.02.2013

Das Wappen mit dem rot-weißen Löwen hatte Gerhard Matzat entworfen.

© dpa

Frankfurt. Das hessische Wappen prangt auf Flaggen und auf Briefpapier, Briefmarken, Porzellan, Hausschlappen und sogar auf Gullydeckeln. Den rot-weißen Löwen auf blauem Grund hat Künstler Gerhard Matzat 1949 entworfen - ohne ausreichend dafür bezahlt worden zu sein, wie seine Witwe Avietta Matzat-Rogoschina (79) meint. Sie fordert vom Land Lizenzgebühren und geht gegen das Innenministerium vor. "Es geht um die Grundsatzfrage, um Anerkennung, nicht ums Geld", sagte Anwältin Helga Müller.

Das Land habe die Rechte für die Verwertung, Nutzung oder Vervielfältigung des Wappens vom Künstler nie erworben. Denn mit der Überlassung der ersten Zeichnungen habe der 1994 gestorbene Matzat "auf keinen Fall" auf jegliche Namensnennung als Urheber verzichtet, sagte Müller. "Er hat sich auch nicht sämtlicher Nutzungsrechte begeben", heißt es in einem 33-seitigen Schreiben der Anwältin an Innenminister Boris Rhein (CDU). Das Ministerium will die Vorwürfe prüfen, sagte ein Sprecher. lhe

© Südhessen Morgen, Freitag, 08.02.2013
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