DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Donnerstag, 23.02.2017

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Stuttgart 21:

Risiken vermeiden, Kosten deckeln

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 23.01.2013

Stuttgart. Im Streit um Mehrkosten beim Bahnprojekt Stuttgart 21 setzt die SPD-Landtagsfraktion darauf, dass finanzielle Risiken zu einem Großteil doch nicht eintreten werden. Man sei sich mit Bahn-Technikvorstand Volker Kefer einig, dass es darum gehe, Risiken möglichst zu vermeiden, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel gestern nach einem Treffen seiner Fraktion mit Kefer.

Die Bahn hatte im Dezember mitgeteilt, S 21 werde um 1,1 Milliarden teurer und damit steige der Finanzierungsrahmen auf 5,6 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten will die Bahn selbst stemmen. Hinzu kämen aber Risiken von 1,2 Milliarden Euro, für die der Konzern nicht die Verantwortung übernehmen will. Nach Angaben von Schmiedel sind darunter Risiken von 900 Millionen Euro, die vermeidbar sind. Grünen-Fraktionschefin Edith Sitzmann bekräftigte nach dem Treffen ihrer Abgeordneten mit Kefer, dass es für das Land bei der Beteiligung von 930 Millionen Euro an dem Projekt bleibe. Der Kostendeckel gelte. lsw

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 23.01.2013
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Das Wetter in der Metropolregion

Mannheim - Prognose für 9 Uhr

Das Wetter am 23.2.2017 in Mannheim: bedeckt
MIN. 7°
MAX. 12°
 

 

Sicherheit

Schlamperei in Atommeilern

Stuttgart/Wiesbaden. In den Kernkraftwerken Philippsburg und Biblis haben Mitarbeiter vorgeschriebene Überprüfungen nur vorgetäuscht. Das hessische Umweltministerium bestätigte gestern auf Nachfrage, dass die Aufsicht schon im Mai 2015 von den vorgetäuschten Sicherheitsüberprüfungen in Biblis… [mehr]

Flughafen Kabul

Politik

Dritte Sammelabschiebung von Afghanen

Wieder hat Deutschland afghanische Flüchtlinge abgeschoben - und wieder sind Menschen aus umkämpften Provinzen dabei. «Die würde nicht einmal die Bundesregierung als sicher betrachten», kritisiert ein deutscher Experte, der die Ankunft beobachtet hat. [mehr]

Unternehmen

Konzerne gegen SPD-Vorschläge

Berlin/Mannheim. Für Justizminister Heiko Maas (SPD) ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass die Politik gegen ausufernde Gehälter und Pensionen von Topmanagern vorgeht. Und Fraktionschef Thomas Oppermann kritisiert, dass Vorstände teilweise das 50- oder 100-Fache eines normalen Facharbeiters… [mehr]

Interview mit Justizminister Wolf (CDU)

„Ein Nachtragsetat wäre nötig“

Stuttgart. Nachdem die Zahl der Asylverfahren bei den Verwaltungsgerichten stark zugenommen hat, pocht Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf (CDU) auf mehr Personal. "Die Gerichte sind wegen der hohen Eingangszahlen überlastet", sagt er im Interview. Herr Wolf, die Belastung der Justiz durch… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR