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Documenta: Kasseler „Weltkunstausstellung“ wird heute eröffnet

„Es mag Kunst sein oder auch nicht“

Archiv-Artikel vom Freitag, den 08.06.2012

Von unserem Redaktionsmitglied Annika Wind

Verantwortet das documenta-Programm: Carolyn Christov-Bakargiev.

© dpa

Ihr Text war lang und kryptisch. So lang und kryptisch, dass hunderte Journalisten in der Kasseler Stadthalle plötzlich erleichtert applaudierten, kaum hatte die Leiterin der documenta ankündigt, ihre Eröffnungsrede nun kürzer zu halten. In einem enormen Tempo hatte Carolyn Christov-Bakargiev zuvor ein mehrseitiges Essay heruntergerattert, viel geredet - und immer noch wenig über das eigentliche Konzept der 13. Weltkunstausstellung gesagt.

Wissenschaft und Kunst

Alles, was sie hier zeige, so die Kuratorin, "mag Kunst sein oder auch nicht". Ein anschließender Rundgang durch die Ausstellungen aber zeigte: Vieles bewegt sich diesmal an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst, behandelt werden auch Themen wie Aufbruch und Erinnerung. Und auch wenn viele der rund 190 Künstler eher unbekannt sind, ist doch einiges sehenswert.

Die Ausstellung im Fridericianum etwa, dem traditionellen Herzstück der documenta. Hier kann man ab morgen verletzte Porträtköpfe oder Fundstücke des Kolonialismus von Kader Attia finden. Hier werden Forschungsinstrumente der Gentechnik mit den surrealen Bildern von Salvador Dalí zusammengebracht. Die documenta geht diesmal tief ins Stadtgebiet hinein und bespielt auch Läden, Kinos, Bunker oder den Hauptbahnhof, in dem es sehenswerte Videos von Willie Doherty oder eine eindrucksvolle Klanginstallation von Susan Philipsz gibt (ein ausführlicher Bericht folgt am Samstag). Erwartet werden in den nächsten 100 Tagen rund 750 000 Besucher, offiziell eröffnet wird die documenta heute durch Bundespräsident Joachim Gauck.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 08.06.2012
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