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Literatur:

Die Brüder Grimm

Von Timo Lindemann dpa

Kassel. "Es war einmal..." Die Brüder Grimm genießen weltweite Bekanntheit dank der von ihnen zusammengetragenen Kinder- und Hausmärchen. In mehr als 170 Sprachen wurden die Geschichten von Dornröschen, Schneewittchen, Aschenputtel und Co. übersetzt. Mindestens genauso bedeutsam sind jedoch die Sprachforschungen der Grimms, mit denen sie die Grundlagen einer gänzlich neuen Wissenschaft schufen - der Germanistik.

Jacob und Wilhelm Grimm sammelten Volkslieder und Sagen. Sie verfassten die "Deutsche Grammatik" sowie das "Deutsche Wörterbuch". Für die deutsche Kulturgeschichte wird ihnen von Experten eine ähnlich große Bedeutung zugemessen wie Goethe oder Schiller. Das Bewusstsein einer einheitlichen deutschen Sprach- und Kulturnation geht nicht zuletzt auf die Forschungen der Grimms zurück.

Streng alphabetisch geordnet sollten alle Wörter der deutschen Sprache seit dem 16. Jahrhundert erfasst werden. Das Wörterbuch der Grimms blieb zu ihren Lebzeiten unvollendet und wurde erst 1961 - fast 130 Jahre später - fertiggestellt.

Jacob wurde am 4. Januar 1785 in Hanau geboren, Wilhelm kam am 24. Februar 1786 zur Welt. Ihre Lebensläufe waren stets eng miteinander verbunden. Die Brüder lebten mehr als 30 Jahre lang in Kassel und später bis zum Tod Wilhelms am 16. Dezember 1859 in einer Haus- und Arbeitsgemeinschaft in Berlin. Wilhelm wurde 73 Jahre alt. Jacob Grimm starb mit 78 Jahren am 20. September 1863. Die beiden hatten noch drei weitere Brüder, am bekanntesten war der Radierer und Maler Ludwig Emil Grimm (1790-1863).

Mittwoch, 19.12.2012
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