Von unserem Redaktionsmitglied Annika Wind
Mannheim.
Ernst Ludwig Kirchners "Engelsufer" wurde in der NS-Zeit versteckt. Erfolgreich - denn das Bild hatte einen Komplizen. Ausgerechnet den damaligen Direktor des Frankfurter Städelmuseums, der in der NS-Zeit eigentlich gegen "entartete Kunst" hätte vorgehen müsste. Nachdem es wieder auftauchte, entdeckte man auf der Leinwand gleich zwei Bilder.
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Von unserem Redaktionsmitglied Stefan M. Dettlinger
Jaja, die Statistiker. Obwohl laut SWR und vielen Wetterdiensten die Niederschlagwahrscheinlichkeit an diesem Abend auf nur fünf bis sieben Prozent benannt wird, droht die Abschlussveranstaltung der Schwetzinger Festspiele im Innenhof der Moschee buchstäblich ins Wasser zu fallen. Irgendwo zwischen Mozart, Cannabich und türkischen Klängen, zwischen Linsensuppe, Lammhaxe und Kefirtörtchen, irgendwo zwischen dem 2:0 und dem 3:0 für Deutschland beginnt es zu tröpfeln.
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Von Gudrun Janicke, dpa
Paretz (dpa) - Mit ihren 1,73 Meter und einer Kleidergröße von etwa 36/38 hatte sie fast heutige Modelmaße: Preußens Königin Luise liebte seit frühester Jugend Mode. Sie wusste, was Frau von Welt in Paris, Wien oder London auf dem Leibe trug.
Von Paul Winterer, dpa
Bayreuth (dpa) - Es war der Tag des Christian Thielemann - 100. Vorstellung auf dem «Grünen Hügel» und dann auch noch der offizielle Vollzug des Beratervertrages mit der Festspielleitung.
Rom (dpa) - Regisseur Tom Tykwer kämpft dieses Jahr für Deutschland im Wettbewerb der 67. Filmbiennale von Venedig um den Goldenen Löwen. Tykwer («The International») tritt beim Festival vom 1. bis zum 11. September mit dem Streifen «Drei» an mit Sophie Rois und Sebastian Schipper in den Hauptrollen.
Von Miriam Bandar, dpa
Salzburg (dpa) - Das Leben ist ebenso sorgen- wie abenteuerfrei. Die Kinder nerven, der Mann könnte im Bett leidenschaftlicher sein und die Dienstboten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Da kommt der junge Musiker gerade recht und kann ganz andere Saiten der Frau zum Schwingen bringen. Wenn nicht die Angst vor Entdeckung wäre - denn die Fassade muss erhalten bleiben.
Das Interview: Wolfgang Neumann über seinen Abschied vom Nationaltheater Mannheim nach 30 Jahren
Von unserer Mitarbeiterin Waltraud Brunst
Es ist ein Tag des Abschiednehmens, morgen im Mannheimer Nationaltheater. Es ist ein Abschied von der Spielzeit 2009/2010, ein Abschied vom doch sehr erfolgreichen "Ring 2000" der Ära Schwab, ein Abschied auch von einem langjährigen, hochverdienten Ensemblemitglied, dem Heldentenor Wolfgang Neumann.
Kulturpolitik: Die Stadt Mannheim will versuchen, die Liquiditätsprobleme ihres Kulturzentrums "verwaltungsintern zu lösen"
Von unserem Redaktionsmitglied Jörg-Peter Klotz
Das aktuelle Krisenmanagement der Alten Feuerwache geht in die heiße Phase. Geschäftsführer Siegfried Dittler hat sich eine Frist bis Montag gesetzt: "Wenn ich bis dahin keine Ergebnisse bekomme, muss ich Alarm schlagen", sagte er gestern im Gespräch mit unserer Zeitung.
Literatur regional: Neuer Gedichtband der Edition L
Von unserer Mitarbeiterin Annalena Erlenbach
Seit den 70er Jahren hat sich der Czernik-Verlag/Edition L aus Hockenheim der Poesie verschrieben. Gedichte sollen endlich den Stellenwert in der Öffentlichkeit erhalten, den sie verdienen. Die neue Gedicht-Anthologie des Verlages trägt den Titel "Brückenflower. Neue und ältere Lyrik über Brücken und Blumen, Verbindung und Verständigung".
Kunst: "Animal Art" im Schwetzinger Schloss
Von unserer Mitarbeiterin Susanne Kaeppele
Schaukelpferd und Gummitierchen, Haribo und die Zoologie - breit gestreut geht's in der Orangerie des Schwetzinger Schlosses zu. Künstler aus ganz Deutschland waren eingeladen, sich Gedanken um unsere zwei-, vier- oder vielfüßigen Nachbarn zu machen.
Salzburger Festspiele: Peter Stein inszeniert "Ödipus auf Kolonos" mit Eysoldt-Ring-Träger Klaus Maria Brandauer und Jürgen Holtz
Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals
"Wo Gott und Mensch zusammenstoßen, entsteht Tragödie." Und wahrlich, unter das Motto, das sich die Salzburger gegeben haben, lässt sich programmatisch vieles zusammenfassen, was es im 90. Jubeljahr auf den Festspielbühnen zu sehen und zu hören gibt. Am besten freilich passt die großangelegte Eröffnungspremiere auf der Pernerinsel Hallein zu dieser Weisheit.
Das neue Buch: Maximilian Steinbeis entwirft in seinem Roman "Pascolini" die Nachkriegsgeschichte des Freistaates neu
Von unserem Mitarbeiter Harald Loch
Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können nach dem Krieg in Bayern. Jedenfalls atmet der Leser auf, wenn er den Roman "Pascolini" von Maximilian Steinbeis ausgelesen hat und die literarische Räuberpistole aus den an Tirol grenzenden oberbayerischen Bergen mit der Wirklichkeit vergleicht.
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