Von unserem Redaktionsmitglied Annika Wind
Mannheim.
Im Jahre 1937 übersehen die Nazis in Mannheim das Porträt des Autors und legendären Journalisten Egon Erwin Kisch vom Maler Rudolf Schlichter.
Weitere Meldungen:
Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals
"Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich bewirken?", fragte Friedrich Schiller 1784 in seiner vor der Kurfürstlichen Deutschen Gesellschaft in Mannheim gehaltenen Rede, die neu überschrieben in der "Rheinischen Thalia" unter dem geläufigen Titel "Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet" erschien.
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Bedburg-Hau (dpa) - Energie bestimmt das künstlerische Schaffen von Joseph Beuys. Mit Bleistift, Blut, Wasserfarbe oder Beize forschte er zeichnerisch den physikalischen und geistigen Energieformen nach.
Aschersleben (dpa) - Der Maler Neo Rauch schenkt sein komplettes grafisches Werk der Stadt Aschersleben. Es handelt sich um 40 Blätter mit einem Gesamtwert von rund 100 000 Euro, wie die Stadt jetzt mitteilte.
Von Maryam Schumacher, dpa
Berlin (dpa) - Im wirklichen Leben ist Jasmin Tabatabai viel kleiner und zierlicher als man sie von Bildern kennt. Sie ist direkt und bittet erst einmal um Kaffee und eine Zigarette. Dann erst redet die Schauspielerin über das Buch.
Venedig (dpa) - Vor zwei Jahren nahm Darren Aronofsky den Goldenen Löwen für «The Wrestler» mit nach New York - jetzt eröffnet der junge Regisseur das Festival am Lido und geht damit erneut in den Wettbewerb um die Preise des wichtigen europäischen Filmtreffens.
Von Sabine Glaubitz, dpa
Paris (dpa) - Henri Rousseau wurde lange Zeit belächelt. Die Anatomie seiner Menschen und Tieren war nicht stimmig, auch mit der Perspektive nahm er es nicht immer genau. Die Größenverhältnisse seiner Tiere und Menschen wirken schräg und manchmal taucht ein schief angesetzter Arm auf.
Das Interview: Westernhagen über die Reize der Mannheimer SAP Arena, Geschmacksmusik, Filmangebote und die Krise der Plattenindustrie
Von unserem Redaktionsmitglied Jörg-Peter Klotz
Westernhagens Konzert-Doppelpack in der Mannheimer SAP Arena im Herbst 2005 war ein relativ einzigartiges Wagnis - in Hallen dieser Größenordnung hat noch kein deutscher Rocker derart kompromisslos auf US-amerikanische Geschmacksmusik zwischen Rock, Blues, Country und Jazz gesetzt. Das gefiel nicht jedem altgedienten Fan. In unserem Interview erzählt der 61-Jährige, wie er den Spagat zwischen eigenem Anspruch und der Erwartungshaltung seines Publikums beim nächsten Mannheimer Gastspiel am 8.
Pop: Im Mannheimer Rosengarten präsentiert sich die japanische Percussion-Formation Yamato wie ein einziger Organismus
Von unserem Mitarbeiter Andreas Ahlemann
Sie zählt zu den ältesten und einfachsten Instrumenten und ist gleichzeitig eines der faszinierendsten. Was die japanische Kultformation Yamato aus ihrem Klang macht, ist in seiner Einfachheit spektakulär, da sie die Trommel in all ihrer Vielfalt regelrecht zelebriert. Von der kleinen Handtrommel bis hin zur 400 Kilo schweren Miya-Daiko bietet die zehnköpfige Truppe um Masa Ogawa alles auf, was ein Trommelkollektiv hergeben kann.
Söhne suchen Support: Erste drei Kandidaten stehen fest
Jeweils über 3000 Stimmen haben die ersten drei Gewinner des Bandwettbewerbs "Söhne suchen Support" eingefahren. Der Deutsch-Soulsänger Johannes Falk überzeugte bei unserer Online-Abstimmung 3630 Teilnehmer, die Hip-Hopper Danjo San And The Mr. Miagi Experience (3229) sowie die Popband Lichtpunkt (3106) folgen auf den Plätzen. Die Auserwählten bestreiten die Hälfte des Live-Finales, das am 15. Oktober im Mannheimer Capitol ausgetragen wird.
Literatur
Das Künstlerhaus in Edenkoben hat einen neuen Künstlerischen Leiter bekommen: Hans Thill (Bild) übernimmt den Posten vom bisherigen Geschäftsführer Ingo Wilhelm. Der Heidelberger Lyriker und Übersetzer, geboren 1954 in Baden-Baden, hatte 1978 mit Angelika Andruchowicz, Manfred Metzner, Ulla Tripp und Dorothea Lang den Verlag Das Wunderhorn gegründet.
Das neue Buch: Der Speyerer Autor Thomas Lehr hat mit "September. Fata Morgana" die Ereignisse des 11. September 2001 verarbeitet
Von unserem Redaktionsmitglied Uwe Rauschelbach
Die Bilder von zu Feuerbällen explodierenden Flugzeugen, von qualmenden und schließlich einstürzenden Wolkenkratzern haben sich ins Gedächtnis der Menschheit eingebrannt. Das Attentat auf die Gebäude des New Yorker World Trade Centers am 11. September 2001 hat eine Zäsur im globalen Bewusstsein bewirkt, die uns die Fragilität der menschlichen Existenz vor Augen führt.
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