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Klassik: Liederabend des Richard-Wagner-Verbands Mannheim

Opern-Jungstars brillieren mit Stimmkraft und Gefühl

Im gerade erst beginnenden Wagner-Jahr zeigt der Richard-Wagner-Verband Mannheim-Kurpfalz Flagge: nach dem prächtigen Neujahrskonzert im gleichen Monat noch ein mit Verdi und Mahler sparsam dekorierter Lieder- und Arienabend.

Im ausverkauften Stamitzsaal zunächst zwei Liederzyklen, dargeboten von den Opern-Jungstars Cornelia Ptassek und Nikola Diskic und der hervorragenden Pianistin Mihaela Tomi. Bei Richard Wagners "Wesendonck-Liedern" wurde die Bewunderung für Ptasseks komfortablen Stimmumfang und ihre Ausdrucksstärke freilich ein wenig geschmälert durch mangelnde sprachliche Prägnanz. Besonders empfindsam gerieten die finalen "Träume".

Der knapp 30-jährige Nikola Diskic, Arnold-Petersen-Preisträger wie die Sopran-Kollegin, hat in nur zwei Spielzeiten das Mannheimer Opernpublikum im Sturm erobert. Mit Gustav Mahlers "Liedern eines fahrenden Gesellen" präsentierte er sich nun auch als nahezu perfekter Lied-Interpret. In akzentfreiem Deutsch, mit in allen Lagen klangschönem Bariton durchmaß der junge Sänger die Gratwanderung zwischen Idylle und tiefer Verzweiflung. Nach dem stillen Verlöschen der "blauen Augen" Bravo-Rufe aus vielen Kehlen.

In der Konzertpause empfing der scheidende Boss der Rosengarten-Veranstaltungsagentur m:con, Michel Maugé, die Ehrenmitglieds-Urkunde des RWV aus den Händen der Präsidentin Ilse Hannibal, nachdem Vizepräsidentin Monika Kulczinski in ihrer Laudatio für Maugés langjährige Begleitung und Beratung gedankt hatte.

Huldigung an Wagner

Danach huldigten die Opernstars vornehmlich dem Jahresjubilar Wagner, Cornelia Ptassek mit der strahlenden Hallenarie ("Tannhäuser") und, besonders innig gestaltet, Elsas Traum ("Lohengrin"), Diskic mit Wolframs Lied an den Abendstern ("Tannhäuser"). Mit Posas Tod gewährte er noch einen Ausblick auf die nächste Premiere, Verdis "Don Carlo". Für den reichen Applaus dankten die Künstler mit dem Duett Pamina/Papageno aus Mozarts "Zauberflöte". W.B.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 25.01.2013
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