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Festival des deutschen Films: Anna Loos und Jan Josef Liefers erhalten Preis für Schauspielkunst / Beginn auf Parkinsel am 18. Juni

Einige Stars und 43 Filme

Archiv-Artikel vom Dienstag, den 13.05.2014

Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Groß

Werden in Ludwigshafen geehrt: Das Schauspielerpaar Anna Loos und Jan Josef Liefers.

© dpa

Die zwei Schauspieler haben manches gemeinsam: Nebenbei machen Anna Loos und Jan Josef Liefers auch Musik, sie haben beide Erfahrungen mit dem Fernsehkrimireihe "Tatort" gesammelt - Loos als Kölner Kriminalassistentin, Liefers in der Rolle des Gerichtsmediziners Boerne aus Münster -, nicht zuletzt sind beide miteinander verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. Nun werden der Gemeinsamkeiten noch mehr, denn die beliebten Darsteller erhalten den undotierten Preis für Schauspielkunst des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen.

"Bemerkenswert menschlich"

Wie die Verantwortlichen gestern auf einer Pressekonferenz weiter mitteilten, soll die Auszeichnung während der zehnten Auflage der Festspiele auf der Parkinsel, auf einer Galaveranstaltung am 20. Juni, überreicht werden. "Anna Loos versteht es wie wenige andere, fast alle Rollen, die man ihr anvertraut, mit bemerkenswerter Authentizität und Menschlichkeit umzusetzen. Jan Josef Liefers beeindruckt in zahlreichen Rollen durch seine differenzierte physische Präsenz und den großen Variationsreichtum seines Spiels", sagte Festival-Direktor Michael Kötz zur Begründung.

Festival des deutschen Films

Das zehnte Festival des deutschen Films auf der Ludwigshafener Parkinsel beginnt am 18. Juni und geht am 6. Juli zu Ende.

Der Vorverkauf beginnt am 30. Mai, Kartenverkaufsstellen gibt es auf dem Mannheimer Paradeplatz, in Ludwigshafen in der Rhein-Galerie sowie in der Stadtbücherei.

Die Parkinsel ist dann mit einem Gratis-Bus-Shuttle vom Berliner Platz aus oder dem Walzmühlen-Parkhaus, wo kostenlose Parkplätze zur Verfügung stehen, erreichbar.

Programminfos und Karten im Internet: www.fflu.de tog

Nach der Ehrung wird der Film zu sehen sein, in dem sich beide vor und neben der Kamera näherkamen, "Halt mich fest" von Horst Sczerba aus dem Jahr 2000. Zu den prominenten Gästen des Festivals, das von 18. Juni bis 6. Juli über die Leinwände der beiden Festivalzelte geht, zählt außerdem der Filmemacher Edgar Reitz, dessen jüngstes Werk "Die andere Heimat" soeben mit drei Deutschen Filmpreisen geehrt wurde. In Ludwigshafen wird er seinen Film am 29. Juni noch einmal präsentieren und darüber sprechen.

Auch die Schauspielerinnen Katja Riemann und Victoria Trauttmansdorff werden zum Festival erwartet, eröffnet wird es mit der schwäbischen Familien- und Wirtschaftskomödie "Global Player" von Hannes Stöhr. Über die Vergabe des Filmkunstpreises für den besten Wettbewerbsbeitrag entscheidet eine Jury aus fünf Schauspielern, deren Namen erst Anfang Juni mitgeteilt werden. Der Preis ist mit insgesamt 50 000 Euro dotiert, je 10 000 gehen an den Regisseur sowie an den Produzenten, 30 000 Euro sind als Verleihförderung gedacht, die nur dann ausgezahlt werden, wenn der Film ins Kino kommt. Ist das nicht der Fall, geht der Betrag an einen anderen Film, etwa an den Gewinner des Publikumspreises, der mit 10 000 Euro dotiert ist. Das Festival vergibt zudem einen undotierten Drehbuchpreis sowie einen Medienkulturpreis für eine bemerkenswerte Fernsehfilmproduktion, wofür sich Sendeanstalten selbst bewerben.

Auf dem Festival, das sich innerhalb von neun Jahren mit zuletzt 64 000 Kinobesuchern zum zweitgrößten Publikumsfestival in Deutschland entwickelt hat, laufen dieses Jahr im Hauptprogramm insgesamt 43 Filme; die Kindersektion umfasst neun Filme. 18 Beiträge konkurrieren im Wettbewerb um den Filmkunstpreis, darunter sind nach Auskunft der Veranstalter fünf Uraufführungen und eine Deutschlandpremiere. Einige Filme waren bereits im Kino zu sehen, haben dort aber nur wenig Resonanz erfahren - obwohl sie im Vorfeld teils heftig diskutiert worden waren, so etwa Stefan Ruzowitzkys Essayfilm "Das radikal Böse" oder der auf der Berlinale uraufgeführte "Kreuzweg" von Dietrich Brüggemann.

Die Reihe "Lichtblicke" umfasst fünf Filme, die zweite Nebenreihe "Lichtblicke im Kino" versammelt ausnahmslos Werke, die bereits im Kino liefen oder es während der Festivalzeit tun, insgesamt zwölf. Zudem gibt es eine Reihe mit "Wiedersehensfilmen", die schon einmal in den letzten Jahren auf dem Festival zu sehen waren. Auf einer Festivalgeburtstagsparty soll am 19. Juni per Akklamation des Publikums entschieden werden, welcher der Filme noch einmal separat läuft.

Erstmals mit Platzkarten

Der Etat des Festivals beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro, die Hälfte davon erwirtschaftet das Festival selbst. Die Programmillustrierte wird ab dem kommenden Wochenende verteilt, dann soll das Programm auch im Internet zu finden sein. Erstmals soll es auch Platzkarten geben, für die ein Teil des Zuschauerraums reserviert wird. Der Vorverkauf fürs zehnte Festival beginnt am 30. Mai.

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 13.05.2014
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