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Pop: Der Konzertveranstalter ruft Künstler und Kulturschaffende auf, den Mannheimer zu unterstützen / Ob der NDR eine Vertragstrafe zahlen muss, ist weiter unklar

Lieberberg fordert Solidarität mit Naidoo

Archiv-Artikel vom Dienstag, den 24.11.2015

Von unserem Redaktionsmitglied Jörg-Peter Klotz

© dpa

Nach dem Sturm der Empörung gegen die ESC-Nominierung Xavier Naidoos durch den ESC ruft sein Konzertveranstalter Marek Lieberberg zur Solidarität mit dem Mannheimer auf: "Liebe Künstler und Kulturschaffende, ich möchte euch bitten, eure Solidarität mit Xavier Naidoo ganz unpolemisch zum Ausdruck zu bringen, indem ihr diesen Appell unterstützt: ,Menschen für Xavier Naidoo'."

Unter dieser "simplen, aber eindeutigen Überschrift" sollen laut einer Mitteilung der Agentur des Frankfurter Impresarios die Unterschriften all derjenigen stehen, die dies bejahen. Seine Absicht sei es, im Verlauf dieser Woche eine ganzseitige Anzeige in einer renommierten Tageszeitung zu schalten, die die Namen derjenigen aufführt, die dies befürworten, erklärte Lieberberg

Unklar, ob der NDR zahlen muss

Unterdessen ist noch unklar, ob Naidoo eine Entschädigung erhält, nachdem ihn der NDR vom Eurovision Song Contest zurückgezogen hat: "Über eventuelle Verpflichtungen des NDR gegenüber Xavier Naidoo können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Angaben machen, da das Projekt nicht zustande kam und wir daher zunächst mit dem Management reden müssen", teile NDR-Sprecher Martin Gartzke erst gestern Vormittag auf Anfrage unserer Zeitung vom Sonntagmittag mit. Das Naidoo-Management ließ dazu durch Pressesprecherin Merle Lotz nur verlauten, dass es grundsätzlich keine Auskunft über Vertragsinhalte erteile.

Auch zur Planung des Vorentscheids am 18. Februar gebe es noch keinen neuen Stand: "An der Frage, wie der deutsche Beitrag für den ESC in Stockholm gefunden wird, wird jetzt gearbeitet", so der NDR.

Unterdessen gibt es weitere Informationen zum Ablauf der Absage des NDR an Naidoo: Nach der mitternächtlichen Krisensitzung in der Nacht zum Samstag zwischen ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber, dem Naidoo-Management und einem Anwalt, gab es vormittags eine weitere im Hamburger Büro des NDR-Intendanten und amtierenden ARD-Vorsitzenden Lutz Marmor: "Die Entscheidung wurde einvernehmlich in der Geschäftsleitung des NDR getroffen", so NDR-Sprecher Gartzke. Laut einem Bericht der "Süddeutschen" gab es nicht nur Druck aus der ARD-Spitze, sondern auch von der Belegschaft des Senders, die Direktnominierung des Mannheimers zurückzunehmen.

Laut einem Bericht der "Bild" erfuhr Naidoo, der nach eigenen Angaben selbst für sein engstes Umfeld manchmal nicht zu erreichen ist, persönlich erst am Samstagmittag von den Rückzugsplänen. Ein Leser des Blattes traf den Sänger zufällig an einer Tankstelle auf der A659 bei Viernheim, da meinte dieser noch: "Wenn die wollen, dass ich in Stockholm auftrete, dann mache ich das gerne."

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 24.11.2015
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