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Edesheimer Schlossfestspiele: Spitz & Stumpf zu Gast

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Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 11.07.2012

Spitz & Stumpf: Bernhard Weller (links) und Götz Valter.

© hf

Einen fulminanten Auftakt hatten die "Schlossfestspiele" im südpfälzischen Edesheim mit dem Gastspiel der beiden Pfälzer Kabarettisten "Spitz & Stumpf": Was dieses schräge Duo über zwei Stunden auf die Bühne am Schlossgraben brachte, war ein Feuerwerk von Pointen und Gags, die "Friedel" Spitz (Bernhard Weller) und Eugen "Eischeen" Stumpf (Götz Valter) bereits mit ihren früheren sieben Programmen zu einer kabarettistischen "Institution" der Pfalz werden ließen.

"Mischen impossibel", "Laabsammler im Park" oder "Well-Flääsch" - so hießen sie, die bisherigen Programme der beiden Ur-Pfälzer. Jetzt ist für sie zumindest vorerst die "Beer g'scheelt" - bis zum nächsten programmatischen Anschlag auf die Lachmuskeln der Zuschauer. Wie die beiden im Stumpf'schen Weingut einen "Strichcode" per Telefon installierten, das hatte schon etwas Genialisches. Und dass der Begriff "Umzug" doppelte Bedeutung haben kann im Sinne von Weinfestumzug oder Wohnungsumzug - das verarbeiteten die beiden in einen witzigen Sketch mit zahlreichen originellen Geistesblitzen.

"Bevor was Falsches sagscht, beiß der liewer uff die Zung," empfahl der Ex-Aniliner und Hobby-Consulter Friedel Spitz eingangs dem Weingutsbesitzer "Eischeen" Stumpf - der mit dieser Empfehlung so seine Erfahrungen hatte: "Am Afang hot´s noch weh gedu . . ." Oder der seine "inneren Werte" offenbarte: "Vier Goldzäh . . ." Obwohl die beiden den Pfälzer Dialekt in ihren Geschichten voll auskosten, kommen auch "Zugereiste" auf ihre Kosten - wobei das pfiffige Duo allerdings auch zugab: "Mir Pälzer kennen aach Hochdeitsch - mir benutzen's bloß net."

Reines Vergnügen

So kann es vielleicht durchaus vorkommen, dass doch einige ausgefallene Köstlichkeiten an den auswärtigen Zuschauern vorbeigehen - etwa der "Duddesuppe-Rap", der inzwischen eine Art Markenzeichen von "Spitz & Stumpf" ist, die auch mit ihren tänzerischen Einlagen die Lacher auf ihrer Seite hatten. Wie sie überhaupt schnell das am Ende hellauf begeisterte Publikum "vereinnahmten". Wenn so schnell der Funken überspringt, wird "Comedy uff Pälzisch" zum reinen Vergnügen. rs

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 11.07.2012
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