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Mittwoch, 19.06.2013

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Wagner kann ins Herz treffen

Helga Grimme über ihr Verhältnis zum Operngiganten [mehr]

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Begegnung mit sich selbst

Uwe Eikötter über sein Verhältnis zum Operngiganten [mehr]

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Als die Steine losrollten

Auch Giganten haben mal klein angefangen. Einen schlagenden Beweis hierfür liefert das erste Werk der Rolling Stones, das heute vor 50 Jahren erschien: die Single "Come On" (ein Stück von Chuck Berry) mit "I Want To Be Loved" (einer Willie-Dixon-Nummer) auf der B-Seite. Beide Titel lassen nicht im… [mehr]

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Schicksal des Waldhorns

Richard Wagner über sein Verhältnis zum Operngiganten [mehr]

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Wagner umrahmt Böses

Hansgünther Heyme über sein Verhältnis zum Operngiganten [mehr]

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Nach Diktat verreist

Nach Diktat verreist. Was sollte man nur mit diesem Satz aus Behördenbriefen anfangen? War er so zu verstehen, dass eine Antwort zwecklos sei, weil der Verfasser verschwunden war? Wohl kaum. Eher bedeutete er, dass ein anderer eine Nachricht geschrieben hatte, die man selbst nicht mehr… [mehr]

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Letzte Worte

Es leuchtet ein, dass bedeutende Menschen erst recht dann Bedeutendes sagen müssten, wenn sie abtreten. Wie im klassischen Drama: Da sagt keiner nur, ich bin mal weg. Eher redet er vom langen Schlaf, den er zu nehmen gedenkt - und wird im selben bald gemeuchelt. Doch wie so oft fühlt sich gerade… [mehr]

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Infernalisch

Wieder einmal dürfen wir Kritiker nicht vorher lesen. Wieder einmal wird ein Buch erst um Mitternacht des Erstverkauftages an die Presse versendet - per Knopfdruck und PDF, was hier bedeutet: 688 Seiten "Inferno" in unmöglichen 15 Stunden, wenn man am Tag danach, also morgen, etwas zu Dan Browns… [mehr]

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Als Kind schon begeistert

Der "grüne Hügel" in Bayreuth ist mir schon seit frühester Kindheit vertraut und mit ihm die Musik Richard Wagners. Mein Vater war 30 Jahre lang 1. Trompeter im Festspielorchester, und das hieß, wir verbrachten die Sommerferien fast immer in Bayreuth. Ich hatte das Glück, viele Proben und… [mehr]

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Wenn der Holländer brüllt

Während meines Studiums war ich durch die stimmliche Entwicklung und das Training des gesamten Muskelapparates doch langsam vom Bass zum Bass-Bariton und eher lyrischen Bariton geworden. Dies tat meinem "Bass-Ego" natürlich gar nicht gut, da ich doch schon den Sarastro zur Aufnahmeprüfung gesungen… [mehr]

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Widersacher mit Geschmack

Richard Wagner war für mich als Autor die härteste Nuss meiner Theaterlaufbahn. Ich habe mich spät auf ihn eingelassen, weil das Bayreuth-Bild mit der faschistischen Vergangenheit den ehemaligen DDR-Bürger sehr abgestoßen hat. Wolfgang Wagners Einladung, etwas in Bayreuth zu erarbeiten, nach meiner… [mehr]

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Mythen über Barbaren

Ich liebe Wagners Musik und rechne sie zu den Bedeutendsten der Musikgeschichte. Immer wenn "Tristan" oder "Götterdämmerung" aufgeführt werden und ich nicht zuhören kann, blutet mir das Herz. Mit Leidenschaft spiele ich Transkriptionen für Orgel oder das geniale Kunstharmonium (meine CD-Einspielung… [mehr]

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Das Leben wäre ein Irrtum

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum", lautet ein großes Wort von Friedrich Nietzsche. "What would life be without a little Wagner?", lautet die Inschrift auf dem großdimensionierten amerikanischen Thermo-Kaffee-Becher, der exotisch duftend auf meinem Schreibtisch steht. Ein Leben ohne Sucht kann… [mehr]

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Voll fett

Bei Glas verhält es sich ja wie mit Nachbars Kirschen. Meist kommen einem die Fenster gegenüber streifenfreier, des Nachbarn Brille klarer vor. Das war nicht immer so. Als man selbst noch keine Brille trug, da wunderte man sich über die vertapsten und verschmierten Gläser des Gegenübers: "Kein… [mehr]

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Hitchcocks Komparsen

Bernhard Grzimek könnte gar nicht anders, er würde eine Kohlmeise ein "possierliches Kerlchen" nennen - wie so viele große und kleine Tiere, die er in seiner Laufbahn als Fernseh-Zoologe über den Bildschirm flimmern ließ. Etwas weniger niedlich wirken die kleinen, gefiederten Gesellen, wenn sie… [mehr]

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Es gab kein Halten mehr

Mein Verhältnis zu Wagner wurde schon im Kindesalter durch Humperdinck vorbereitet, da ich mit vier Jahren das erste Mal in "Hänsel und Gretel" mitgenommen wurde und mich sofort in die Hexe verliebte. Nach einem breiten Spektrum an klassischer Musik kam dann der Tag, an dem ich mit zwölf Jahren in… [mehr]

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Mit Geduld und Fliege

Als eingefleischten Richard-Wagner-Fan würde ich mich nicht bezeichnen. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um mich in sein opulentes Werk "einzuhören". Die Ouvertüre zu "Lohengrin" ist sicherlich zu den großartigsten Werken der Musikgeschichte zu zählen. Trotzdem mag es nicht schlecht sein, dass… [mehr]

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Kalt erwischt

Ein Popsong kann einen kalt erwischen - ob man ihn mag oder nicht. Besonders an Tagen wie diesen, wo das Auge selbst in der sonst so sonnigen und frühblühenden Kurpfalz meist vergeblich nach grünen Blättern oder einer Blüte am Wegesrand sucht - und sei's, weil der frostige Wind es zum Sehschlitz… [mehr]

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Musikalischer Manager

La Traviata", "Nabucco", "Aida" - Giuseppe Verdis bekanntesten Opern kommen mir augenblicklich in den Sinn, wenn ich an den großen Komponisten denke. Ohne Zweifel war Verdi ein Musikgenie. Meine Einschätzung seines Wirkens ist: Verdi ist ein prominentes Beispiel des erfolgreichen Musikmanagers des… [mehr]

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Attraktiv und vermögend

Sie sucht ihn. Und wie. "Flotte Lady" oder "Attraktive Kunsthistorikerin" "Hausfrau und Hure" zugleich - alle suchen ihn, den männlichen Wundertypen, auf dem bunten Markt der Möglichkeiten. Angesprochen fühlen können sich freilich nur charakterstarke Vertreter dieses Geschlechts, die keine Angst… [mehr]

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Geschenk für die Menschheit

Zweifellos geht es um zwei Giganten die, 1813 geboren, die Kulturgeschichte dramatisch beeinflusst haben. Richard Wagner und Giuseppe Verdi: zwei Phänomene, deren Werk ganz unterschiedlich ist, zwei Phänomene, die auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrer Kunst die Menschen bewegen. In diesem Sinne… [mehr]

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Vom „Bäh“ zum „Wow!“

So manch ein Organ pulsiert mythenreich in der Kunst. Beispielsweise das Herz. Als Ort des Lebens. Als Hort von Gefühlen. Hingegen interessiert sich die Kunst für das Organwunder eine Station tiefer herzlich wenig. Rund um den Darm wird zwar, wie jetzt im Aktionsmonat März, medizinisch informiert… [mehr]

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Selbstbewusst

Wohl dem, der ein Selbstbewusstsein á la Berlusconi hat. Ob beißende Medienschelte, staatsanwaltliche Ermittlungen oder gar hochrichterliche Anklagen: Der Mann lässt sich von keiner seiner Leidenschaften (Frauen, Politik, Fußball, Schminke) abhalten. Nun also hat er wieder einmal für eines der… [mehr]

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Tiefe, ganz unauslotbar

Um es vorweg zu sagen: Mit einer der beliebtesten Opern, mit "La Traviata" kann ich überhaupt nichts anfangen. Zu oft mitgespielt? Das sicher auch, aber: Seit etwa 14 Jahren beschäftige ich mich nun mit dem "Ring", und es gab noch keine Minute der Langeweile für mich, im Gegenteil: Immer wieder… [mehr]

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Testosteron-Til am „Tatort“

Die gute Nachricht vorneweg: Am Vorspann der traditionsreichen ARD-Krimireihe "Tatort" ändert sich nichts - und das, obwohl der neue Hamburger Kommissar, Nachfolger von Mehmet Kurtulus, im Vorfeld seines ersten Einsatzes erklärt hat, dass er diesen gerne ändern würde. "Dämlich" und "outdated" sei… [mehr]

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Mauerstück

Was den einen unscheinbar erscheint, bedeutet für andere eine Welt. In Marcel Prousts epochalem Roman "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" spielt zuerst ein schlichtes Teegebäck eine derart tragende Rolle. Als es der Erzähler kostet, geht ihm die verlorene Kindheit auf. Viel später im Roman… [mehr]

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Faszinierende Geisterfahrt

Meiner ersten großen Liebe Giuseppe Verdi bin ich als Kind an der MET in New York begegnet. Für mich ist Verdi der größte Opernkomponist aller Zeiten. Verdi ist in seiner Intensität einmalig. Es gibt keinen, der so bewegt, so anrührend ist. Nehmen wir als ein Beispiel aus vielen, das Duett… [mehr]

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Mehr Licht!

Unsere Leser wissen natürlich, was es mit dieser Überschrift auf sich hat. Es waren angeblich die letzten Worte Goethes. Aber heute, am Tag des meteorologischen Frühlingsbeginns, sind es auch die ersten Worte, die unsereiner an die neue Jahreszeit richtet. Der nun vermeintlich hinter uns liegende… [mehr]

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Harrisons Leih-Gitarrist

Mannheim und die Metropolregion sind ein Musikzentrum. Einen profunden Beweis hierfür lieferten die Zuschriften, die bei uns in der Redaktion nach der Veröffentlichung unseres Artikels zum 70. Geburtstag von George Harrison eingingen. Aufmerksamen Lesern entging nicht, dass ihm die "weinende… [mehr]

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