Von Kristina Dunz, dpa
Los Angeles (dpa) - So viel Lob hört die Kanzlerin selten. Hier an der Westküste, Tausende Kilometer und mehrere Zeitzonen von Deutschland entfernt wird die CDU-Vorsitzende überaus freundlich empfangen.
Washington (dpa) - Schärfere Strafen für Atomschmuggler, mehr Sicherheit bei der Lagerung von Nuklearmaterial, weniger hoch angereichertes Uran in Reaktoren: Mit diesen erklärten Zielen haben führende Politiker aus knapp 50 Staaten dem Atomterrorismus den Kampf angesagt. «Wir haben echte Fortschritte im Bemühen erzielt, die Welt sicherer zu machen», betonte Gastgeber US-Präsident Barack Obama zum Abschluss seines Gipfels zur Nuklearsicherheit in Washington am Dienstag. Durch die verabredeten Schritte «wird das amerikanische Volk sicherer sein, wird die Welt sicherer sein».
Washington/Den Haag (dpa) - Für den Kampf gegen Atomterrorismus haben die Niederlande auf dem Nukleargipfel in Washington die Einrichtung eines Sondergerichtshofes in Den Haag vorgeschlagen.
Hamburg (dpa) - Bei einer «schmutzigen Bombe» wird Nuklearmaterial - etwa aus medizinischen Geräten - in einen herkömmlichen Sprengsatz gefüllt.
Von Kristina Dunz, dpa
Washington (dpa) - Zum Ende des Atomsicherheitsgipfels von US-Präsident Barack Obama ist die deutsche Skepsis doch noch gewichen.
Hamburg (dpa) - Der Begriff Atomstaat bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch ein Land, das nukleare Sprengköpfe besitzt. Eine feste Definition gibt es allerdings nicht.
Von Peer Meinert und Gaby Chwallek, dpa
Washington (dpa) - Zufrieden sind alle. Barack Obama spricht schon zu Beginn von einem «historischen Gipfel», Angela Merkel von einem «wichtigen Schritt für gemeinsames Handeln».
Berlin (dpa) - Ein geringer Teil der US-Atomsprengköpfe liegt nach Angaben von Atomwaffengegnern noch immer in Deutschland. Ihre Existenz wurde zwar nie offiziell bestätigt, doch ihr Verbleib ist seit Jahrzehnten immer wieder ein politisches Thema.
Von Ulf Mauder und Miriam Bandar, dpa
Moskau/Wien (dpa) - Zehn Jahre haben die USA versucht, die Ukraine zur Abgabe ihres letzten atomwaffenfähigen Urans zu bewegen. Lange hielt das nach Russland zweitgrößte Flächenland Europas an dieser «Sicherheitsgarantie» fest, um Aggressoren abzuschrecken.
Hamburg (dpa) - Natur-Uran enthält nur zu etwa 0,7 Prozent das spaltbare Isotop 235. Der Rest ist nicht spaltbares Uran-238. Zur Verwendung in Kernkraftwerken muss die Uran-235-Konzentration auf 2 bis 5 Prozent erhöht werden.
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