Vorbereitungen
Von Thomas Borchert, dpa
Viel zu wenig Hotelzimmer für 15 000 Klimagipfel-Besucher, eine ausgediente Lagerhalle als riesige Arrestzelle für Randalierer, empfindliche Störungen im Weihnachtsgeschäft und eine mit 100 Staats- und Regierungschefs plus Barack Obama heillos überlastete Polizei: Kopenhagen ächzt wenige Tage vor Eröffnung der UN-Klimakonferenz unter der riesigen Belastung.
Interview
Klimaforscher Joachim Schellnhuber sieht Wettlauf gegen die Zeit
Von Rolf Westermann, dpa
Berlin. Ein Misserfolg des Klimagipfels in Kopenhagen könnte nach Einschätzung des Klimaforschers Prof. Hans Joachim Schellnhuber dramatische Auswirkungen auf Hunderte Millionen Menschen haben. "Wir stehen an einer Zeitenwende", sagt der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.
Interview
Von Simone Humml, dpa
Hamburg. Greenpeace fordert vom Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen, das fair, ambitioniert und verbindlich ist. Dazu sollte US-Präsident Barack Obama nicht nur in der ersten Woche wie geplant eine Rede halten, sondern auch in der Abschlussrunde mit den anderen rund 100 Staats- und Regierungschefs verhandeln und entscheiden, sagte der Leiter internationale Klimapolitik von Greenpeace, Martin Kaiser, in Hamburg. Im Interview fordert er von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Courage, um Obama zu weitreichenden Klimazielen zu bewegen.
UN-Klimagipfel
Kopenhagen. Zum Kopenhagener Klimagipfel haben sich bisher 98 Staats- und Regierungschefs angemeldet. Diese Zahl teilte das Büro des gastgebenden dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen mit.
Chronologie
Hamburg. Bereits die erste Weltklimakonferenz von 1979 bezeichnete den Klimawandel als ein vordringlich zu lösendes Problem. Es folgte 1988 die Gründung des Weltklimarates (IPCC), der Daten zum Klimawandel sammeln und Strategien dagegen entwickeln soll, und eine Reihe weiterer Konferenzen
Hintergrund
Hamburg. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt gebe es das Leben auf der Erde nicht: Die Gase in der Lufthülle der Erde lassen Sonnenstrahlen bis zum Boden durch. Die von der Erde reflektierten Wärmestrahlen nehmen die Gase jedoch auf.
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