Fragen und Antworten
Freiburg. Der Gipfel zum 60-jährigen Bestehen der NATO in Baden-Baden, Kehl und Straßburg bestimmt heute und morgen das Geschehen am Oberrhein. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs hat den größten Polizeieinsatz in der Geschichte Baden-Württembergs in Gang gesetzt.
NATO-Gipfel
Baden-Baden. Vielleicht ist es die Ruhe vor dem Sturm: Aber in Baden-Baden ist auch unmittelbar vor Beginn des NATO-Gipfels von den befürchteten gewalttätigen Protesten nichts zu sehen. Grund könnten auch die scharfen Sicherheitsvorkehrungen sein.
Gespräch mit Landespolizeipräsident
Von Tatjana Bojic, dpa
NATO-Gegner
Von Harald Schmidt, dpa
NATO-Gipfel
Von Martin Oversohl, dpa
Baden-Baden. Der Countdown bis zum NATO-Gipfel in Baden-Baden und Kehl läuft. Aber trotz der Krawalle beim Treffen der führenden Wirtschaftsmächte in London rechnete die Polizei vor der NATO-Konferenz und dem ersten Deutschlandbesuch von US-Präsident Barack Obama nicht mit heftigen Zusammenstößen.
Straßburg. Vor dem NATO-Gipfel in Baden-Baden, Kehl und Straßburg verlangen Gegner des Verteidigungsbündnisses, auch in der Straßburger Innenstadt demonstrieren zu dürfen. Die Behörden halten dagegen an der von ihnen vorgeschlagenen Strecke von der Europabrücke Kehl durch den Straßburger Rheinhafen fest. "Wir werden bis zum Schluss verhandeln", sagte eine Sprecherin der "Bewegung für den Frieden" in Straßburg.
Proteste
Straßburg. Vor dem NATO-Gipfel in Baden-Baden und Straßburg haben NATO-Gegner erneut mit Blockaden gedroht. Ein Erfolg wäre es, "wenn wir mit unseren Aktionen des zivilen Ungehorsams das Programm des Gipfels durcheinanderbringen, verkürzen oder erhebliche Verspätungen verursachen", sagte heute in Straßburg ein Sprecher der Vereinigung "Block NATO".
Gemischte Gefühle in Kehl vor dem Gipfel
Von Christian Deker, dpa
Kehl. Der blaue Hubschrauber der Bundespolizei senkt sich langsam nach unten. Knatternd bleibt er in der Luft stehen über der Fußgänger-Brücke "Passerelle", die seit 2004 die beiden Grenzstädte Straßburg und Kehl miteinander verbindet. Rüdiger Gollücke blickt aus dem Fenster und sagt: "Ich glaube, wir sind hier im Auge des Sturms."
Demonstrationen
Von Martin Oversohl, dpa
Karlsruhe. Sie werden zu Zehntausenden in die badische Provinz kommen, sie werden in einem großen Camp ihre Zelte errichten und lautstark vor den Augen der Polizei durch die Straßen ziehen und protestieren. Und dennoch sind sie die großen Unbekannten wenige Tage vor dem zweitägigen NATO-Gipfel, der an diesem Freitag in Baden-Baden beginnt.
Interview
Von Martin Oversohl, dpa
Karlsruhe. Vor allem für Innenminister Heribert Rech (CDU) und seinen Stab ist der NATO-Gipfel eine Bewährungsprobe. Die ersten Belastungen hat die Polizei bereits überstanden. Im Interview meint Rech, mit den geschätzten 14 600 Polizisten im Einsatz auskommen zu können.
» Seitenanfang