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Finanzgipfel

Weltfinanzgipfel

Ban: Arme nicht vergessen

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New York/Berlin/Washington. Vor dem Weltfinanzgipfel in Washington hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an die größten Wirtschaftsmächte appelliert, bei ihren Beratungen zur Finanzkrise die Ärmsten der Welt nicht zu vergessen. Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet einer tiefgreifende Reform des globalen Finanzsystems.

 

Merkel erhofft sich von G20-Gipfel
Impuls für neue Finanzordnung

Berlin warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen

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Berlin/Washington. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet vom Weltfinanzgipfel der größten Wirtschaftsmächte in Washington den Beginn einer tiefgreifenden Reform des globalen Finanzsystems. Unmittelbar vor dem Treffen der über 20 Staats- und Regierungschefs in der US-Hauptstadt an diesem Freitag wurde aber in Berlin vor zu hohen Erwartung gewarnt..

 

Das Eisen schmieden

Merkel will auf G20-Gipfel Druck machen

Von Ulrich Scharlack, dpa

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Berlin. Wie die meisten der hochkarätigen Teilnehmer des G20-Gipfels in Washington hat auch Angela Merkel überaus hektische Wochen hinter sich. Die Weltfinanzkrise und ihre Folgen zehren an der Kraft der Kanzlerin. Auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs, zu dem sie an diesem Freitagmittag abfliegt, will Merkel dennoch Druck machen und auf Tempo bestehen.

 

Obama hält sich fern

Kein Treffen mit Gipfelteilnehmern

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Washington. Der künftige US-Präsident Barack Obama wird sich mit keinem der ausländischen Politiker treffen, die am Freitag zum G20-Finanzgipfel nach Washington kommen. Er will vielmehr in seiner Heimatstadt Chicago bleiben und sich dort auf die Machtübernahme am 20. Januar vorbereiten, teilte einer seiner Spitzenmitarbeiter, John Podesta, am Dienstag mit.

 

Ende der Zwergenrolle

Krise holt aufstrebende Giganten an den Tisch

Von Stefan Voß, dpa

Moskau. Die Stoßrichtung der großen Schwellenländer auf dem Weltfinanzgipfel in Washington dürfte klar sein. Die Wirtschaftsnationen Brasilien, Russland, Indien, China (BRIC), aber auch andere aufstrebende Länder wollen entweder mehr Mitspracherechte bei der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder aber ganz neue Strukturen.

 

Große Runde, gigantische Aufgabe

Hohe Erwartung an Weltfinanzgipfel

Von Frank Brandmaier und Roland Freund, dpa

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Washington. Die Herausforderung ist gewaltig, die Runde beispiellos. Wenn am 15. November die politischen Spitzen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) in Washington zusammenkommen, steht nichts Geringeres auf der Tagesordnung, als das von der Kreditkrise erschütterte globale Finanzsystem umzukrempeln.

 

Verfluchter Kapitalismus

Krise beflügelt Marxisten und Reformer

Von Laszlo Trankovits, dpa

Washington.Die internationale Finanzkrise ist zur Sternstunde der Kapitalismuskritiker geworden.

 

Blamierte Banker

Politik will mehr Kontrolle - Experten zweifeln

Von Roland Freund und Jörn Bender, dpa

Washington/Frankfurt. "Geld regiert die Welt". In dieser Überzeugung scheffelten Finanzhäuser rund um den Globus immer höhere Profite - bis zur Kreditkrise. Beim Weltfinanzgipfel an diesem Samstag (15. November) sind die blamierten Banker nur Zuschauer. "Politik regiert die Welt", soll die Botschaft aus Washington lauten.

 

Der Washingtoner Weltfinanzgipfel

Teilnehmer und Ziele

Washington. Nach dem historischen Finanzgipfel in Bretton Woods vor 64 Jahren soll der G20-Weltfinanzgipfel in Washington ähnlich Revolutionäres anstossen: Die Teilnehmer wollen einen Fahrplan für eine neue Weltfinanzordnung vereinbaren, die eine Finanzkrise, die die ganze Welt in die Rezession treibt, in Zukunft verhindern soll.

 

Bretton Woods, IWF, Weltbank und Forum für Finanzstabilität

Säulen der Weltwirtschaft

Washington. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy fordert als Konsequenz aus der derzeitigen Krise ein "neues Bretton Woods". In dem Ort im US-Bundesstaat New Hampshire wurde im Juli 1944 ein neues Weltwirtschaftssystem begründet.

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