DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Freitag, 19.12.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Tschernobyl: Dacheinsturz sorgt für Aufregung

Greenpeace schlägt Alarm

Kiew. In der "Todeszone" um das 1986 havarierte ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl sorgt ein Dach-Einsturz an der hoch verstrahlten Ruine für Aufregung. Schneemassen hatten Teile der Bedeckung und einer Mauer des Maschinensaals eingedrückt.

Bei dem Unfall etwa 70 Meter entfernt von dem Sarkophag - der Betonhülle, die den explodierten Reaktorblock provisorisch abdichtet - sei keine Radioaktivität ausgetreten, teilte der Zivilschutz der früheren Sowjetrepublik mit. Zur Vorsicht zogen französische Unternehmen aber etwa 80 Arbeiter ab. Die Organisation Greenpeace bezeichnete den Unfall als "beunruhigendes Signal".

"Es gibt keine Garantie, dass in naher Zukunft nicht auch der Sarkophag einzustürzen beginnt", teilte die Umweltschutzorganisation mit. Das französische Unternehmen Bouygues bestätigte den Abzug der Arbeiter. Ihr Einsatzort befand sich 150 Meter vom Maschinensaal entfernt. Der Abzug sei aufgrund des radioaktiven Staubs erfolgt, der das Gebäude 1986 kontaminiert hatte, sagte ein Sprecher. Die Arbeiter bauen an einer neuen Schutzhülle. dpa

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Das Wetter in der Metropolregion

Mannheim - Prognose für 18 Uhr

10°

Das Wetter am 19.12.2014 in Mannheim: Regen
MIN. 7°
MAX. 12°
 

Politik

Wer hat im Amt überzeugt?

Die Große Koalition ist seit einem Jahr im Amt.  Wir wüssten gerne Ihre Meinung: Welcher Politiker hat sich besonders gut geschlagen? Mehrfachantworten sind möglich.

 
 

In der Opferrolle

Martin Ferber über den Auftritt von Sebastian Edathy: Der ehemalige SPD-Politiker sieht finstere Mächte am Werk – von Reue keine Spur [mehr]

Putin

Politik

EU bleibt bei Russland-Sanktionen hart

Brüssel (dpa) - Die Russland-Politik drängt sich wieder einmal in den Vordergrund eines EU-Gipfels. Die 28 Chefs senden zwei Signale an Moskau. Die Sanktionen bleiben, bis sich der Kreml in der Ukraine bewegt. Zugleich setzen sie auf neue Gespräche. Europa hält inmitten der akuten Wirtschaftskrise… [mehr]

Kontakt zur Politik-Redaktion

Telefon: (ab 14 Uhr) 0621/392 13 32
Fax: 0621/392 14 90

Schreiben Sie uns eine E-mail!

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR