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Hochverrat

Von Thomas Spang über die Ermittlungen des FBI zu einem möglichen Einfluss Russlands im US-Präsidentschaftswahlkampf

Die Russland-Affäre stinkt zum Himmel. Wer nach der Anhörung des FBI-Direktors vor dem Geheimdienste-Ausschuss noch immer an wundersame Zufälle glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Zumal James Comey nun öffentlich Ermittlungen gegen Vertraute des Präsidenten bestätigt hat.

Donald Trump kann die Fakten nicht aus der Welt twittern. Und seine republikanischen Verbündeten im Kongress tun sich und dem Land keinen Gefallen, zu versuchen, von dem gewichtigen Verdacht abzulenken. Comey stellte unmissverständlich klar, dass es genügend Anhaltspunkte gibt, zu untersuchen, ob Mitglieder des Wahlkampfteams Trumps mit Russland gemeinsame Sache gegen Konkurrentin Hillary Clinton gemacht haben. Es geht um Hochverrat.

Trump musste seinen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn bereits ziehen lassen, weil dieser sowohl Zahlungen aus Russland als auch der Türkei erhielt. Knapp dürfte es nun auch für einige andere werden. Mehr als ein Dutzend Trump-Vertraute fielen wegen ihrer merkwürdigen Nähe zu Moskau auf. Woher wusste Roger Stone bereits lange im Voraus von den gehackten E-Mails? Warum reiste Trumps außenpolitischer Berater Carter Page im Juli des Jahres 2016 nach Moskau? Was hat es mit den verheimlichten Kontakten zwischen Justizminister Jeff Session und dem russischen Botschafter beim Krönungsparteitag auf sich?

Die Ermittlungen des FBI haben das Potenzial, diese Präsidentschaft in schwere Fahrwasser zu bringen. Dass Comey zudem Trumps Behauptungen eines von Obama angeordneten Lauschangriffs entkräftet, nimmt dem Amtsinhaber den letzten Rest an Glaubwürdigkeit.

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 21.03.2017
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