Berlin. Nach zweijährigem Fusionsprozess werden sich in Berlin die ostdeutsche Linkspartei und die westdeutsche WASG zur neuen Partei "Die Linke" vereinigen. Die Verschmelzung ist beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik.
Lesen Sie hier die Chronologie zum Weg der WASG zu "Die Linke".
Mit ihrer Fusion wollen die ostdeutsche Linkspartei und die westdeutsche Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) eine neue Kraft links von der SPD etablieren. Hier finden Sie alle Wahlergebnisse der Linkspartei von Landtags- und Bundestagswahlen seit dem Jahr 2005.
Berlin. Ihre Namen werden geheim gehalten, ihr Plan nicht: Am 16. Juni ist Hochzeit. Die beiden Parteimitglieder wollen sich genau in dem Moment das Ja-Wort geben, wenn sich die ostdeutsche Linkspartei und die westdeutsche WASG am Samstag in Berlin vereinigen.
Berlin. Die Genossen sind Umbenennungen ihrer Partei schon gewohnt. Im Dezember 1989 ging aus der DDR-Staatspartei, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die PDS hervor. 2005 wandelte sich die PDS in die Linkspartei um. Derzeit hat sie rund 60.300 Mitglieder, davon etwa 53.000 in Ostdeutschland.
Berlin. Die Fusion von Linkspartei und Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) ist nach Bündnis 90/Die Grünen der zweite Zusammenschluss einer Ost- und einer Westpartei seit der Wiedervereinigung. Dennoch gibt es für die Bildung der neuen Partei "Die Linke" am 16. Juni kein Vorbild.
Berlin. Kaum gegründet ist die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) schon wieder Vergangenheit. Von der SPD belächelt, bildeten enttäuschte Sozialdemokraten und Gewerkschaftsmitglieder im Juli 2004 die WASG zunächst als Verein.
Hier finden Sie alle Daten und Fakten zu "Die Linke".
Berlin. Konkurrenz von links macht der SPD seit jeher immer wieder zu schaffen. Wenige Parteien aber waren so erfolgreich wie nun die ostdeutsche Linkspartei und die westdeutsche Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), die am 16. Juni in Berlin die Partei "Die Linke" mit rund 72 000 Mitgliedern gründen wollen.
Berlin. Je näher die Fusion rückt, desto heiterer präsentiert sich Linksparteichef Lothar Bisky in diesen Tagen. Eine große Last scheint abzufallen von dem 65-jährigen, der im Jahr 2000 den Vorsitz der Vorgängerpartei PDS abgegeben hatte, um Jüngeren Platz zu machen. 2003 wurde er zurückgerufen, um die in die Krise geratene PDS aus der Versenkung zu holen - bei der Bundestagswahl 2002 war sie an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.
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