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Die Kombo zeigt die deutschen Formel-1-Piloten, oben Adrian Sutil (l) vom Team India Force, Nico Rosberg (r) vom Team Williams, und unten Timo Glock (l) vom Team Toyota und Sebastian Vettel (r) vom Team Toro Rosso. Nick Heidfeld fehlt auf dem Bild.
Die Saison 2010 dürfte Timo Glock als echte Pleite in Erinnerung bleiben. Mit acht Ausfällen und keinem WM-Punkt war es seine schlechteste Formel-1-Saison; Dennoch setzt der Formel-1-Rennstall Virgin weiterhin voll auf den 21 Jahre alten Rennfahrer. "Timo hat in der vergangenen Saison einen außergewöhnlichen Job unter schwierigen Bedingungen gemacht. Er hat einen großen Beitrag an der Entwicklung des Autos und des Rennstalls geleistet", lobte ihn sogar Virgin-Teamchef John Booth. Man werde sicherlich von der Kontinuität profitieren, die Timo Glock einbringe.
Der ehemalige GP2-Champion Glock war nach dem Toyota-Ausstieg 2010 zum Neuling Virgin gewechselt und ist sich der Herausforderung durchaus bewusst: Das Ziel sei ganz klar, das Team wolle es in Richtung Mittelfeld schaffen und "ein gutes Ergebnis schon in den ersten Rennen einfahren."
Der gelernte Gerüstbauer gilt im Rennstall als guter Pilot für die Entwicklung eines Rennwagens. Auf der Strecke ist der Mann aus dem Odenwald ein Kämpfer. Besonders wenn es regnet, könnte seine Stunde schlagen, in der Vergangenheit hat er seine Stärken bei nasser fahrbahn schon demonstrieren können. Im Toyota ließ er sein Können mit zwei zweiten Plätzen bereits aufblitzen. 2010 wurde er als 25. der schlechteste Stammfahrer der Saison. Dennoch, darin sind sich viele Experten einig, gehört er zu den Fahrern, die ihre Rivalen im Feld noch überraschen könnten. (dpa/swo)
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