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Sonntag, 19.05.2013

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Reform:

Mannheim freut sich über Direktion

Die Standort-Frage ist geklärt: Die Verkehrspolizeidirektion des neuen Großpräsidiums Mannheim/Heidelberg sitzt in der Quadratestadt. Die weiteren Details aber müssen noch ausgearbeitet werden. Das sei jetzt Aufgabe der örtlichen Projektgruppe, sagte Detlef Werner, der die Fusion Mannheim/Heidelberg leitet. Er geht davon aus, dass die Führung der Verkehrspolizei in der Mannheimer Hochuferstraße sitzen wird. Dort ist derzeit bereits die Verkehrspolizei des Mannheimer Präsidiums untergebracht.

Wie viele Verkehrspolizisten des neuen Großpräsidiums künftig dort "stationiert" sein werden und wo es möglicherweise weitere Dependancen gibt, das ist laut Werner noch zu klären. "Wir schauen, wie hoch der Bedarf in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis ist." Er hält es aber für "sehr wahrscheinlich", dass es auch in Heidelberg weiter eine Dependance der Verkehrspolizei geben wird.

Laut Werner hat die neue Verkehrspolizeidirektion rund 300 Beamte - die Hälfte davon leisten in den Autobahnpolizeirevieren in Seckenheim, Walldorf und Sinsheim ihren Dienst. Die Führungsebene der Direktion umfasse "fünf bis sieben Beamte", so Werner. Die Verkehrspolizei ist zum einen für die Verkehrsüberwachung - etwa bei Großveranstaltungen oder Ampelausfällen - zuständig, zum anderen aber auch für die Aufnahme von schweren Unfällen. Das hätten in anderen Landesteilen bislang oft die Reviere übernommen, so Werner. In Mannheim und Heidelberg dagegen sei die Verkehrspolizei schon lange auf diese Fälle spezialisiert.

Die Mannheimer Vertreter der Polizeigewerkschaften freuen sich über die Entscheidung. "Wenn der Sitz des neuen Präsidiums hier ist, dann ist es die logische Konsequenz, auch die Verkehrspolizeidirektion hier unterzubringen", sagte Thomas Mohr von der Gewerkschaft der Polizei. Walter Krech von der Deutschen Polizeigewerkschaft geht davon aus, dass es mehrere Standorte für die Einsatzkräfte geben wird. "Eine Verteilung auf die Fläche halte ich für sinnvoll." imo

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 06.06.2012
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