DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Mittwoch, 30.07.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Bildung: Zahlungsverpflichtungen steigen stärker als Fördermittel

Privatschulen sehen sich von Grün-Rot getäuscht

Stuttgart. Die grün-rote Landesregierung will die Privatschulen aus Sicht ihres Verbandes über den Tisch ziehen. Die in Aussicht gestellte Erhöhung der Förderung wolle sich das Land durch einen Beitrag zu den Pensionskosten der an Privatschulen beurlaubten verbeamteten Lehrer überkompensieren lassen, sagte gestern der Landesgeschäftsführer des Privatschulverbandes, Jan Schlimgen. Dabei habe Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) versprochen, es gebe eine Erhöhung der Zuschüsse "ohne Wenn und Aber". Davon rücke das Land derzeit ab. "Das ist knallharte Täuschung", resümierte Schlimgen. Kultusminister Andreas Stoch (SPD) wies die Vorwürfe des Verbandes zurück und verbat sich den aggressiven Tonfall mitten in den Gesprächen zwischen Kultusverwaltung und Verband.

Schlimgen betonte indes, Grün-Rot habe im Wahlkampf versprochen, die Förderung der Privatschulen auf 80 Prozent der Kosten eines Schülers an öffentlichen Schulen heraufzusetzen. Jetzt sollten diese aber im Gegenzug 20 Prozent des Monatsgehalts eines verbeamteten Lehrers für dessen Pensionierung abführen. "Dadurch würden sich viele Schulen schlechter stellen als bislang", erläuterte Schlimgen.

Sorge um Chancengleichheit

FDP-Schulexperte Timm Kern meinte, der den Privatschulen von Grün-Rot abverlangte Versorgungsbeitrag stelle viele freie Schulen vor die Wahl zwischen Konkurs und drastischer Erhöhung des Schulgelds. Damit rückten SPD und Grüne vom gesellschaftlichen Konsens ab, dass der Besuch einer freien Schule nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf.

Der Kultusminister hielt dagegen, dass einige Schulen beurlaubte Lehrer einsetzten und sich nicht an deren Altersversorgung beteiligten. Andere Schulen kümmerten sich selbst um ihre Pädagogen, die nicht aus dem staatlichen Schuldienst abgeordnet seien: "Man darf sich nicht die Rosinen rauspicken." lsw

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Das Wetter in der Metropolregion

Mannheim - Prognose für 6 Uhr

19°

Das Wetter am 30.7.2014 in Mannheim: örtlich leichte Gewitter
MIN. 19°
MAX. 24°
 

Video

Schwerer Unfall mit Linienbus auf B 292 bei Östringen

Östringen, 12.06.2014: Beim Zusammenstoß eines Linienbusses mit einem Lastwagen auf der Bundesstraße 292 nahe Östringen (Kreis Karlsruhe) sind sieben Menschen verletzt worden, darunter mehrere Kinder.

Fotostrecke

Verletzte bei Unfall zwischen Bus und Lkw

Beim Zusammenstoß eines Linienbusses mit einem Lastwagen auf der B 292 nahe Östringen (Kreis Karlsruhe) sind sieben Menschen verletzt worden, darunter mehrere Kinder.  [mehr]

EnBW-Milliardendeal

Eine letzte Überraschung im Abschlussbericht

Investmentbank Morgan Stanley ermittelte einen Unternehmenswert, der deutlich unter dem vereinbarten Kaufpreis lag. Darauf weisen Grüne und SPD in ihrer gemeinsamen Bewertung des Aktienkaufs hin. [mehr]

Südwest

Deubel zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Untreue verurteilt

Der Marathonprozess um den Nürburgring endet mit einem aufsehenerregenden Urteil: Ex-Finanzminister Deubel wird wegen Untreue im Zusammenhang mit dem Ring-Ausbau verurteilt. Er selbst hatte die Vorwürfe stets bestritten. [mehr]

Gleich Streit um neue Chefs

Thomas Köber wieder Polizeipräsident in Mannheim

Stuttgart. Fast ein halbes Jahr dauerte die zweite Auswahlrunde für die Polizeichefs in Baden-Württemberg. Gestern ging es dann Ruck-Zuck. Kaum hatte der Ministerrat am Morgen grünes Licht für die neuen Präsidenten gegeben, händigte SPD-Innenminister Reinhold Gall den neun Spitzenbeamten schon ihre… [mehr]

Nahost

Konzepte für den Tag danach

Israel weitet die Bodenoffensive gegen Gaza weiter aus. Man denkt dennoch darüber nach, wie ein Wiederaufbau gelingen könnte. Als Vorbild ist der Marshallplan im Gespräch. [mehr]

Rechtsanspruch

Kita-Ausbau geht weiter

Wiesbaden/Frankfurt. Die befürchtete Klagewelle blieb aus, doch der Kita-Ausbau ist in Hessen noch lange nicht beendet. Seit dem 1. August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren (U3). Nach einem Jahr gebe es vor allem in den hessischen Großstädten noch… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR