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Monarchie: Medien aus Italien und Australien drucken Fotos der schwangeren Ehefrau von Prinz William ab

Ärger um Bikini-Bilder von Kate

Das Lächeln dürfte Prinz William und seiner Frau Kate beim Blick in manche Zeitschriften schwerfallen.

©  dpa

London. Ein italienisches Promi-Magazin hat gestern Bikini-Bilder von Prinz Williams schwangerer Ehefrau Kate veröffentlicht. Der St. James Palast, in London für die Belange des Prinzen und seiner Familie zuständig, verurteilte die Veröffentlichung im Magazin "Chi" umgehend. "Dies ist ein klarer Bruch der Privatsphäre", sagte ein Sprecher.

Die Bilder entstanden bei einem Urlaub auf der Karibik-Insel Mustique. Sie zeigen Kate in einem hellblauen Bikini, wie sie an der Seite von Prinz William am Strand durch kniehohes Wasser watet. Auch Fotos von Kates Schwester Pippa sollen geschossen worden sein. Die Insel Mustique ist Teil des Karibik-Staates St. Vincent und die Grenadinen. Mustique gilt als exklusiver Rückzugsort der Schönen und Reichen.

Kate war im vergangenen Jahr bei einem Urlaub auf einem privaten Anwesen in Frankreich "oben ohne" abgelichtet worden. Die Veröffentlichung der Bilder in mehreren Magazinen hatte mehrere Prozesse nach sich gezogen. Die neuen Bilder von Kate, auf denen kaum ein Babybäuchlein zu sehen ist, erschienen wieder im italienischen Magazin "Chi", das auch schon die "Oben-ohne"-Fotos gedruckt hatte.

Herkunft der Fotos umstritten

Auch das australische Magazin "Woman's Day" kündigte an, die Fotos drucken zu wollen. Die Zeitschrift sei nicht an ein "Gentlemen's Agreement" gebunden, dass die britische Presse mit dem Königshaus geschlossen habe. Die Bilder seien an einem öffentlichen Strand entstanden, sagte Chefredakteurin Fiona Conolly. Kate und ihre Schwester Pippa seien auch mit anderen Urlaubern ins Gespräch gekommen. "Unsere Leser werden die Bilder lieben", sagte Conolly. Die Fotos seien von einem Urlauber gemacht worden. Britische Medien berichteten dagegen, die Bilder seien von einem Boot aus mit einem Teleobjektiv aufgenommen worden.

Die ansonsten als aggressiv bekannte britische Klatschpresse hielt sich gemäß eines mit dem Buckingham Palastes getroffenen Abkommens zurück und wetterte stattdessen gegen die Veröffentlichungen. Der "Daily Mirror" berichtete von einem "Aufschrei", den es gegeben haben soll, als die Bilder in Italien gedruckt wurden. Die Boulevardzeitung will erfahren haben, dass das australische Magazin "Womans Day" 100 000 Pfund für die Fotos bezahlt haben soll. Die Zeitung stellte auch einen Zusammenhang her zwischen den Bildern und dem Scherz-Anruf eines australischen Senders in einem Londoner Krankenhaus, der schließlich zum Selbstmord einer Krankenschwester führte.

Mit dem Ärger um Fotos steht das britische Königshaus nicht alleine da. Erst vor wenigen Tagen hatten Zeitschriften berichtet, dass die norwegische Königsfamilie Klage beim norwegischen Presserat eingereicht hat. Stein des Anstoßes: Die Boulevardzeitung "Se og Hör" hatte im Sommer und nach den Weihnachtsferien Urlaubsbilder des Kronprinzenpaares abgedruckt. Darauf konnten die Leser Prinzessin Mette-Marit, Prinz Haakon und ihre Kinder leicht bekleidet beim Baden, Kanufahren und Stadtbummeln sehen. Weil die Königsfamilie den Großteil der Zeit in der Öffentlichkeit stehe, sei es eine besondere Notwendigkeit, dass sie die restliche Zeit unbeobachtet verbringen könne, hieß es. dpa/red

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
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