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Karlsruhe/Bruchsal (mit Video und Bildern):

Fünf Tote bei schwerem Unfall auf A5

Karlsruhe/Bruchsal. Auf der Autobahn 8 zwischen Bruchsal und Karlsruhe ist es am Montagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Lastwagen auf ein Stauende auf und fing Feuer. Drei weitere Lastwagen sollen daraufhin ebenso in Brand geraten sein. Durch umherfliegende Teile kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu einem Unfall. Die A 8 soll voraussichtlich bis zum Mittag komplett gesperrt bleiben. Der Schaden ließ sich noch nicht beziffern. (Stand 3.6., 10 Uhr) (dpa)

© Priebe

Karlsruhe. Fünf Menschen sind am Montagmorgen bei einem Autobahnunfall in der Nähe von Karlsruhe ums Leben gekommen. Sie verbrannten in ihrem Kleinlastwagen und konnten erst einige Stunden nach dem Unglück geborgen werden, wie die Polizei mitteilte. Das fünfte Todesopfer fanden die Rettungskräfte erst am Nachmittag in dem völlig ausgebrannten Wrack. Insgesamt waren fünf Lastwagen in den Unfall an einem Stauende auf der A5 in Richtung Süden verwickelt. Die Toten konnten noch nicht identifiziert werden, sie stammen vermutlich aus Litauen. Die Insassen der anderen beteiligten Fahrzeuge kamen mit dem Schrecken davon.

Ausgangspunkt des Unfalls war der langanhaltende Regen. Dadurch war ein Stück Böschung auf die Fahrbahn am Karlsruher Dreieck gerutscht. Für die Aufräumarbeiten musste die Polizei die Fahrbahn verengen. Das führte zu einem zwölf Kilometer langen Stau. An dessen Ende fuhr ein 31 Jahre alter Lastwagenfahrer mit seinem Truck in den Kleinlaster und dessen Anhänger und schob ihn auf drei weitere Transporter. Der Kleinlaster und zwei weitere Lastwagen hatten Dämmmaterial geladen, das sich schnell entzündete. Die Feuerwehr konnte das Ausbrennen nicht verhindern.

Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar. Die Autobahn wurde für zwei Stunden total gesperrt, da durch den Zusammenprall Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden waren und dort einen weiteren Unfall verursacht hatten. Nach knapp zwei Stunden konnte der Verkehr zumindest in Richtung Norden wieder rollen. Die Fahrbahn in Richtung Süden wurde am späten Nachmittag freigegeben. Der Stau erreichte zeitweise eine Länge von mehr als 20 Kilometern. Der Schaden wird auf mehrere 100 000 Euro geschätzt. (dpa)

Montag, 03.06.2013
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