DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Montag, 26.01.2015

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Kriminalität: Spanische Polizei nimmt Hintermänner des „BKA-Trojaners“ fest

Schlag gegen Online-Betrüger

Ein Kriminalbeamter zeigt eine der betrügerischen Mails.

©  dpa

Madrid/Berlin. Die spanische Polizei hat die mutmaßlichen Hintermänner einer groß angelegten Betrugsaktion im Internet gefasst. Die zehn Verdächtigen sollen mit einem aggressiven Schadprogramm, das als "BKA-Trojaner" berüchtigt war, Geld von Menschen in ganz Europa erpresst haben.

Der mutmaßliche Anführer der Gruppe, ein 27-jähriger Russe, war bereits im Dezember in Dubai festgenommen wurden. An der Costa del Sol wurden nun zehn weitere mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen. Die Behörden werfen ihnen Geldwäsche, Betrug und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vor. Sie bildeten laut Polizei die "finanzielle Zelle" der Bande, die sich darauf spezialisiert habe, die eingenommenen Gelder zu waschen. Die Bande habe im Jahr mehr als eine Million Euro kassiert.

Allein in Spanien wurden seit der Entdeckung des Trojaners im Mai 2011 über 1200 Anzeigen von Geschädigten registriert. Beim deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rufen pro Monat über 2000 Betroffene an.

Empfehlung

  • Wer Sperrhinweise und Zahlungsaufforderungen von Behörden und Organisationen erhält, kann sich recht sicher sein, dass die Schadsoftware "BKA-Trojaner" dahinter steckt.
  • In jedem Fall gilt: Nicht einschüchtern lassen, nicht zahlen und umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.

Der "BKA-Trojaner" sperrt befallene Computer und gaukelt den Betroffenen vor, von einer Behörde bei illegalen Aktivitäten ertappt worden zu sein. Dazu missbrauchten die Betrüger die Logos von Behörden wie der Bundespolizei oder BKA. Um ihre Computer wieder zu entsperren, wurden die Betroffenen aufgefordert, 50 bis 100 Euro zu bezahlen. Die Behörden hatten davon abgeraten, auf die Erpressung einzugehen.

Doch selbst mit speziellen Rettungs-CDs war eine Wiederherstellung aller Daten auf dem infizierten Rechner oft nicht mehr möglich. Den betroffenen Anwendern blieb dann nur übrig, den Computer komplett neu aufzusetzen. dpa

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Das Wetter in der Metropolregion

Mannheim - Prognose für 21 Uhr

Das Wetter am 26.1.2015 in Mannheim: Regen
MIN. 1°
MAX. 3°
 
 
 

Ski-Unfall

„Es liegt ein langer Weg vor ihm“

Lausanne. Michael Schumacher hat das Krankenhaus in der Schweiz verlassen. "Er ist aus der Klinik in Lausanne nach Hause verlegt worden und wird dort seine Rehabilitation fortsetzen." Dies teilte das Management des bei einem Ski-Unfall Ende 2013 schwer verletzten Formel-1-Rekordweltmeisters gestern… [mehr]

De Niro, Scorsese, DiCaprio

Scorsese, De Niro und DiCaprio machen Werbung

New York (dpa) - Martin Scorsese, Leonardo DiCaprio und Robert De Niro drehen zusammen einen Film - aber es ist kein künftiger Kinoklassiker, sondern Werbung. Für ein Spielkasino haben die beiden Hollywoodstars unter Anleitung von Scorsese ein eine Minute langes Filmchen gedreht und laut «Vanity… [mehr]

Kontakt zur Redaktion Vermischtes

Telefon 0621/392-1313
Fax 0621/392-1373

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR