DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Sonntag, 01.05.2016

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Kriminalität: Spanische Polizei nimmt Hintermänner des „BKA-Trojaners“ fest

Schlag gegen Online-Betrüger

Archiv-Artikel vom Freitag, den 15.02.2013

Ein Kriminalbeamter zeigt eine der betrügerischen Mails.

©  dpa

Madrid/Berlin. Die spanische Polizei hat die mutmaßlichen Hintermänner einer groß angelegten Betrugsaktion im Internet gefasst. Die zehn Verdächtigen sollen mit einem aggressiven Schadprogramm, das als "BKA-Trojaner" berüchtigt war, Geld von Menschen in ganz Europa erpresst haben.

Der mutmaßliche Anführer der Gruppe, ein 27-jähriger Russe, war bereits im Dezember in Dubai festgenommen wurden. An der Costa del Sol wurden nun zehn weitere mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen. Die Behörden werfen ihnen Geldwäsche, Betrug und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vor. Sie bildeten laut Polizei die "finanzielle Zelle" der Bande, die sich darauf spezialisiert habe, die eingenommenen Gelder zu waschen. Die Bande habe im Jahr mehr als eine Million Euro kassiert.

Allein in Spanien wurden seit der Entdeckung des Trojaners im Mai 2011 über 1200 Anzeigen von Geschädigten registriert. Beim deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rufen pro Monat über 2000 Betroffene an.

Empfehlung

  • Wer Sperrhinweise und Zahlungsaufforderungen von Behörden und Organisationen erhält, kann sich recht sicher sein, dass die Schadsoftware "BKA-Trojaner" dahinter steckt.
  • In jedem Fall gilt: Nicht einschüchtern lassen, nicht zahlen und umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.

Der "BKA-Trojaner" sperrt befallene Computer und gaukelt den Betroffenen vor, von einer Behörde bei illegalen Aktivitäten ertappt worden zu sein. Dazu missbrauchten die Betrüger die Logos von Behörden wie der Bundespolizei oder BKA. Um ihre Computer wieder zu entsperren, wurden die Betroffenen aufgefordert, 50 bis 100 Euro zu bezahlen. Die Behörden hatten davon abgeraten, auf die Erpressung einzugehen.

Doch selbst mit speziellen Rettungs-CDs war eine Wiederherstellung aller Daten auf dem infizierten Rechner oft nicht mehr möglich. Den betroffenen Anwendern blieb dann nur übrig, den Computer komplett neu aufzusetzen. dpa

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Das Wetter in der Metropolregion

Mannheim - Prognose für 21 Uhr

10°

Das Wetter am 1.5.2016 in Mannheim: leicht bewölkt
MIN. 8°
MAX. 19°
 

"MM" mit Newspaper Awards ausgezeichnet

Beim 17. European Newspaper Award hat der "Mannheimer Morgen" in vier Kategorien Preise für die Gestaltung von Seiten gewonnen. Am Wettbewerb haben 196 Zeitungen aus 26 Ländern teilgenommen.

 
 
Prinzessin Charlotte

Vermischtes

Prinzessin Charlotte wird eins

Zweitgeborene haben es mitunter schwer. Das gilt wohl auch für Königskinder. Zwar muss Prinzessin Charlotte kaum die Kleider von Bruder George auftragen - aber der Prinz steht häufig im Mittelpunkt. Jetzt feiert die Kleine ihren ersten Geburtstag. [mehr]

Joaquin Phoenix

Joaquin Phoenix liebäugelt mit Western-Rolle

Los Angeles (dpa) - US-Schauspieler Joaquin Phoenix (41, «Her», «Walk the Line») könnte mit dem französischen Star-Regisseur Jacques Audiard («Der Geschmack von Rost und Knochen», «Dheepan») drehen. Laut «Deadline.com» liebäugelt Phoenix mit einer Rolle in dem geplanten Western-Film «The Sisters… [mehr]

Kontakt zur Redaktion Vermischtes

Telefon 0621/392-1313
Fax 0621/392-1373

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR