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Kriminalität: Spanische Polizei nimmt Hintermänner des „BKA-Trojaners“ fest

Schlag gegen Online-Betrüger

Ein Kriminalbeamter zeigt eine der betrügerischen Mails.

©  dpa

Madrid/Berlin. Die spanische Polizei hat die mutmaßlichen Hintermänner einer groß angelegten Betrugsaktion im Internet gefasst. Die zehn Verdächtigen sollen mit einem aggressiven Schadprogramm, das als "BKA-Trojaner" berüchtigt war, Geld von Menschen in ganz Europa erpresst haben.

Der mutmaßliche Anführer der Gruppe, ein 27-jähriger Russe, war bereits im Dezember in Dubai festgenommen wurden. An der Costa del Sol wurden nun zehn weitere mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen. Die Behörden werfen ihnen Geldwäsche, Betrug und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vor. Sie bildeten laut Polizei die "finanzielle Zelle" der Bande, die sich darauf spezialisiert habe, die eingenommenen Gelder zu waschen. Die Bande habe im Jahr mehr als eine Million Euro kassiert.

Allein in Spanien wurden seit der Entdeckung des Trojaners im Mai 2011 über 1200 Anzeigen von Geschädigten registriert. Beim deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rufen pro Monat über 2000 Betroffene an.

Empfehlung

  • Wer Sperrhinweise und Zahlungsaufforderungen von Behörden und Organisationen erhält, kann sich recht sicher sein, dass die Schadsoftware "BKA-Trojaner" dahinter steckt.
  • In jedem Fall gilt: Nicht einschüchtern lassen, nicht zahlen und umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.

Der "BKA-Trojaner" sperrt befallene Computer und gaukelt den Betroffenen vor, von einer Behörde bei illegalen Aktivitäten ertappt worden zu sein. Dazu missbrauchten die Betrüger die Logos von Behörden wie der Bundespolizei oder BKA. Um ihre Computer wieder zu entsperren, wurden die Betroffenen aufgefordert, 50 bis 100 Euro zu bezahlen. Die Behörden hatten davon abgeraten, auf die Erpressung einzugehen.

Doch selbst mit speziellen Rettungs-CDs war eine Wiederherstellung aller Daten auf dem infizierten Rechner oft nicht mehr möglich. Den betroffenen Anwendern blieb dann nur übrig, den Computer komplett neu aufzusetzen. dpa

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013
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