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Sozialforschung: JIM-Studie zum Medienumgang Jugendlicher vorgestellt

WhatsApp am beliebtesten

Archiv-Artikel vom Samstag, den 30.11.2013

Von unserem Redaktionsmitglied Agnes Polewka

Mannheim. Der Siegeszug der Smartphones geht weiter: 72 Prozent aller Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren haben heute ein eigenes Smartphone. 2012 waren es noch 47, 2011 gerade einmal 25 Prozent. 81 Prozent nutzen es täglich, 89 Prozent mehrmals wöchentlich. Das geht aus der diesjährigen JIM-Studie (Jugend, Information, Multimedia) hervor.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest und der Südwestrundfunk (SWR) befragen seit 1998 jedes Jahr Jugendliche zu ihrem Medienumgang. Gestern wurden die Ergebnisse von 1200 Telefoninterviews im Mannheimer Musikpark vorgestellt.

"Die Zahlen erhöhen sich kontinuierlich mit steigendem Alter", sagte Ulrike Karg von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK). Für die meisten jugendlichen Besitzer eines Multimedia-Handys mit Internetzugang ist vor allem eine App Pflicht: die Chat-Anwendung "WhatsApp" - noch vor der Facebook-App. WhatsApp haben durchschnittlich 70 Prozent der Jugendlichen installiert. "Spätestens ab 14 Jahren gehört das Internet für Jugendliche zum täglichen Leben dazu", sagte Karg. 73 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen surfen täglich über das Smartphone oder andere Geräte im Internet, 89 Prozent mehrmals wöchentlich.

Förderpreis Medienpädagogik

Gestern wurde auch sieben Mal der Förderpreis Medienpädagogik an Kinder und Jugendliche vergeben, die verschiedene Projekte zur kreativen Mediennutzung gestartet hatten.

Ein Preisträger stammt aus der Region: die Sternenwolfgruppe der Kita Kugelstern in Edenkoben.

Aber auch das klassische Buch hat bei den Jugendlichen von heute scheinbar noch nicht ausgedient. "40 Prozent haben angegeben, dass sie täglich oder mehrmals die Woche ein Buch lesen", sagte Karg. Weitere 14 Prozent lesen einmal in der Woche. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der Bücherwürmer aber weiter leicht rückläufig, seit 2011 sank sie jedes Jahr um je zwei Prozentpunkte.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 30.11.2013
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