Der Feldversuch von Lang-Lkw wurde um neue Stecken ausgeweitet.
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Berlin/Metropolregion.
Der Feldversuch mit besonders langen Lastwagen in Deutschland ist um mehr als 60 Strecken ausgeweitet worden. Für die Metropolregion ändert sich aber in Sachen Lang-Lkw nichts. Laut dem Entwurf des Bundesverkehrsministeriums, der unserer Zeitung vorliegt, sind nach wie vor zum Beispiel die Autobahn A 5 vom Hattenbacher Dreieck bis zur Landesgrenze Baden-Württemberg/Hessen, die A 6 vom Viernheimer Dreieck bis zum Viernheimer Kreuz und Teile der A 659 im Straßennetz für Lang-Lkw. Weitere Routen in der Region sind durch die Ausweitung nicht hinzu gekommen.
Die entsprechende Liste der Strecken sollte bis heute im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, teilte das Verkehrsministerium in Berlin mit. Bei dem Versuch dürfen bis zu 25,25 Meter lange Lastzüge auf ausgewählten Strecken fahren. Die Gespanne sind 6,50 Meter länger als sonst zulässig.
Bremen Teil des Versuchs
Nach dem Entwurf sind erstmals auch Ziele in Bremen für Lang-Lkw erreichbar. So ist die Autobahn 1 jetzt durchgehend von Schleswig-Holstein bis zur Landesgrenze Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen befahrbar. Der Senat des kleinsten Bundeslandes hatte sich ursprünglich grundsätzlich gegen den Feldversuch gesperrt, dann aber signalisiert, dass man sich pragmatischen Lösungen öffnen werde. Eine konkrete Stellungnahme war gestern aber nicht zu erhalten. Die Lang-Lkw können zum Beispiel die A7 komplett von der dänischen bis zur österreichischen Grenze befahren. Auch eine Reihe von Bundesstraßen und Strecken des untergeordneten Verkehrsnetzes, die etwa zu Logistikstandorten führen, stehen in der Liste.
Der Lang-Lkw-Test ist Teil eines Aktionsplans, mit dem die Bundesregierung den Güterverkehr in Deutschland stärken will. Dazu gehört auch der Ausbau von Lastwagen-Stellplätzen an Autobahnen. Der auf fünf Jahre angelegte Feldversuch hatte im Januar 2012 begonnen. dpa/ho