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Frankfurt: Rettungsdienste kämpfen mit gesetzlicher Zeitfrist

Mittwoch, 22.02.2017

Frankfurt. Die Rettungsdienste in Hessen kommen oft nicht so schnell zum Einsatzort wie gesetzlich vorgeschrieben. Mehr als zwei Drittel der Landkreise und kreisfreien Städte haben 2015 die gesetzlichen Vorgaben verfehlt, berichtete der Radiosender HR-Info. Demnach erfüllten nur 8 von 26 der Kommunen die Quote, die vorsieht: In neun von zehn Fällen müssen die Retter spätestens zehn Minuten nach einem Notruf am Einsatzort eintreffen und helfen. Dass um die zwei Drittel der Kreise die Quote verfehlen, ist seit Jahren zu beobachten. Es gebe jedoch einen positiven Trend und eine leichte Verbesserung landesweit, teilte das Sozialministerium mit. Hessenweit betrachtet kamen die Retter vergangenes Jahr in etwa 87 Prozent der Fälle innerhalb von zehn Minuten zum Einsatzort. Vier der fünf kreisfreien Städte in Hessen - Frankfurt, Darmstadt, Offenbach und Wiesbaden - erfüllten laut den HR-Recherchen 2015 die 90-Prozent-Quote, welche das Hessische Rettungsdienstgesetz vorschreibt. Die Landkreise haben eher Probleme. Eine Ursache: Die Anfahrten in den Kreisen sind häufig länger als in den Städten. Verunsichert, dass der Rettungsdienst nicht kommt, bräuchten die Menschen nicht sein, sagte ein Sprecherin des Sozialministeriums. "Wir haben einen sehr guten Rettungsdienst." Nur zwei andere Länder haben eine so strenge Frist wie Hessen. Häufiger gelten Zeiträume von 12 oder, wie etwa in Rheinland-Pfalz, 15 Minuten. (lhe)

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