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Stuttgart: "Pferdefleisch-Skandal" auch im Südwesten

Donnerstag, 14.02.2013

Stuttgart. Im Skandal um falsch deklariertes Pferdefleisch ist verdächtige Ware auch nach Baden-Württemberg gelangt. Tiefkühl-Lasagne kam über Nordrhein-Westfalen in den Südwesten und wurde aus dem Handel genommen, wie das Verbraucherministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Es liefen Untersuchungen sowohl bei Eigenkontrollen des Unternehmens als auch durch amtliche Proben, um abzuklären, ob das Produkt tatsächlich falsch deklariertes Pferdefleisch enthalte. Ergebnisse sollen bis spätestens Anfang der kommenden Woche vorliegen. Eine Sprecherin bestätigte auf Nachfrage, dass es sich um Ware handele, die von der Firma Eismann vertrieben worden sei. Sie wies darauf hin, dass Pferdefleisch zwar nicht gesundheitsschädlich sei. Hier liege jedoch der Verdacht auf eine massive Verbrauchertäuschung vor, dem die Lebensmittelüberwachung intensiv nachgehe. "Die Behörden auf Länder- und Bundesebene stehen in engem Kontakt und tauschen sich permanent über neue Erkenntnisse aus." (dpa)

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