DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Mittwoch, 17.12.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Energiekosten:

Stromanbieterwechsel zahlt sich aus - Kündigungsfristen beachten

Rostock/Düsseldorf. Verbraucher müssen steigende Stromkosten nicht einfach hinnehmen. Mit einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann ein vierköpfiger Haushalt nach Berechnungen des Verbraucherportals Toptarif mehr als 200 Euro im Jahr sparen. Dabei müssen sie allerdings die Kündigungsfristen einhalten. Bei Kunden in der Grundversorgung beträgt die Frist derzeit noch vier Wochen zum Monatsende, erklärt Horst-Ulrich Frank von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern in Rostock. Ab dem 1. April wird sie auf zwei Wochen verkürzt. Zudem muss der Wechsel des Stromanbieters dann binnen drei Wochen über die Bühne gegangen sein.

Bei allen anderen Anbietern müssten sich Verbraucher an die vereinbarte Kündigungsfrist in ihrem jeweiligen Vertrag halten, die meist länger als zwei Wochen ist. Eine Ausnahme gilt dabei aber: Bei Preiserhöhungen dürfen Kunden ihren Vertrag in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntgabe der Erhöhung kündigen.

Allerdings schließen manche Versorger dies aus, wenn Abgaben wie Netzentgelte steigen. "Es ist allerdings fraglich, ob das zulässig ist", sagt Jürgen Schröder von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Kunden sollten daher dennoch auf ein Sonderkündigungsrecht pochen, wenn Preissteigerungen mit gestiegenen Netzentgelten begründet werden.

Die Bundesnetzagentur rechnet nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wegen der Energiewende mit steigenden Strompreisen. Durch höhere Netzentgelte könne sich Haushaltsstrom in den kommenden Jahren um fünf bis sieben Prozent verteuern, berichtete die Zeitung am Montag. (dpa/tmn)

© Mannheimer Morgen, Montag, 19.03.2012
  • Drucken
  • Senden
 

Artikel

  Jung,    kreativ, erfolgreich

Sie sind talentiert und keine 30 Jahre alt. Dennoch kochen sie bereits wie die Altmeister. Das macht die kulinarische Szene in der Region so spannend. Wir haben die aktuellen Restaurantführer für 2015 ausgewertet. [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR