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Woher kommt „Bloomaul“?

Wissensfrage: Jürgen Haaf aus Mannheim will wissen, woher das Wort stammt.

Der Bloomaul-Orden: Der "Blumepeter" schaut durch seine Beine.

© masterpress - Pressefotoagentur

Mannheim und seine Bloomäuler gehören einfach zusammen. Der Name "Bloomaul" an sich ist so etwas wie ein Spitzname - und der ist in Mannheim ein echtes Kompliment. Denn ein "Bloomaul" ist jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt, das heißt, er sagt alles, ob es dem anderen gefällt oder nicht. Mit der Farbe Blau hat das Bloomaul jedoch nichts zu tun. Vielmehr kommt der Ausdruck von "blooe" (vom mittelhochdeutschen Wort "bliuwen", was übersetzt "schlagen" bedeutet). Darunter versteht man ein liebevolles Angeben und die augenzwinkernde Übertreibung einer Behauptung oder Erzählung.

Seit 1970 wird hier in der Stadt an Fasnacht sogar ein Orden verliehen, der so heißt: der Bloomaul-Orden. Eingeführt wurde dieser vom ehemaligen Herausgeber des "Mannheimer Morgen", Rainer Freiherr von Schilling. Als er damals in der Fasnachtszeit Stadtprinz war, wollte er einen eigenen Orden zum Verleihen haben. So entstand der Bloomaul-Orden, ein "Orden mit Augenzwinkern", wie Schilling oft erzählte. Denn der Orden ist eine Figur aus Bronze, ein Abbild des Mannheimers Peter Schäfer, besser bekannt als "Blumepeter".

Der "Blumepeter", der von 1875 bis 1940 in Mannheim gelebt hat, war ein armer Blumenverkäufer, der durch die Lokale zog. Durch eine Krankheit blieb er sein Leben lang klein und geistig behindert. Zugleich wird aber über ihn gesagt, dass er stets zu Streichen aufgelegt war - bis heute werden Witze mit ihm in der Hauptrolle erzählt. Nach seinem Tod wurde ihm der Spitzname "Bloomaul" verliehen. her

Samstag, 17.03.2012
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