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Fleisch: Die Zubereitung mit heißer Kohle birgt Gefahren

Bier gehört nicht auf das Grillgut

Berlin. Das sonnige Osterwetter vergangenes Wochenende hat vielerorts dazu eingeladen, die Grillsaison zu eröffnen. Für einen gesunden Genuss beim Grillen sollten Verbraucher einige Tipps beherzigen, die Susanne Moosmann von der Verbraucher Initiative erläutert:

Grillgut nicht zu früh auflegen: Fleisch, Fisch oder Gemüse darf erst auf den Grillrost, wenn die Kohle wirklich durchgeglüht ist und keine Flammen mehr zu sehen sind. "Erst dann ist der Grill heiß genug und hat eine gleichmäßige Wärme", sagt Moosmann.

Grillrost nicht zu tief hängen: Der Abstand zwischen Glut und Rost darf nicht zu eng sein. Eine Handbreit sollte es sein, empfiehlt die Ernährungsexpertin. "Bei Fisch kann es sogar noch mehr sein, weil der zarter ist als Fleisch." So lasse sich verhindern, dass das Grillgut verbrennt.

Verbranntes nicht mitessen: Alle Stellen, die aus Versehen doch verkohlt oder angebrannt sind, werden am besten abgeschnitten und nicht mitverzehrt. Das passiert leicht, wenn Fett oder Soße in die Glut tropft, dort verbrennt und sich Rauch entwickelt. Dann besteht die Gefahr, dass zum Beispiel Benzpyrene entstehen, warnt Moosmann. Sie gehören zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs), die als krebserregend gelten.

Kein gepökeltes Grillgut verwenden: Kassler, Schinken oder Wiener Würstchen haben auf dem Grill nichts zu suchen. Das Nitrit aus dem Pökelsalz verbinde sich mit dem in den Lebensmitteln enthaltenen Eiweiß, erläutert die Expertin. Daraus können krebserregende Nitrosamine entstehen.

Bier lieber nur trinken: Beliebt ist oft die Bierdusche für das Grillgut. Das mag zwar den Geschmack verbessern, gesund sei es aber nicht, warnt Moosmann. Denn alles, was neben dem Steak in die Glut tropft, verraucht dort. So gelangen Aschepartikel ans Fleisch, und auch PAKs können so entstehen. tmn

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 03.05.2011
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