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Mit Impfung vor Folgen von Zeckenbiss schützen

Zeckenbisse können schlimme Folgen haben. Dazu gehören Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Impfschutz ist nur gegen die zweite möglich. In jedem Fall sollte bei den typischen Symptomen ein Arzt aufgesucht werden.

Zecken sind so klein, dass man sie oft übersieht. Über 900 Arten gibt es von diesen Tierchen weltweit.

Stuttgart. Alle Menschen, die im Wald unterwegs oder im Grünen aktiv sind, sollten sich mit einer Schutzimpfung gegen gefährliche Folgen von Zeckenbissen schützen. Zeckenbisse können die Lyme-Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen. Baden-Württemberg belege bundesweit mit Bayern den Spitzenplatz der Risikogebiete, warnt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Kosten für die Impfung trage die Krankenkasse, sie schütze allerdings nur vor der FSME.

Anzeichen für die FSME sind Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen. In schlimmen Fällen könnten neurologische Probleme wie etwa Lähmungen dazukommen. Solche Symptome seien ein Fall für den Arzt. Gegen Borreliose helfe allerdings keine Impfung. Typische Kennzeichen für die Lyme-Borreliose seien flächige Rötungen an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten. Sie können innerhalb von vier Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten. Auch bei Borreliose-Anzeichen sollte sofort medizinischer Rat eingeholt werden. Diese bakterielle Infektionskrankheit könne Nervensystem und Gelenke schädigen.

Das Infektionsrisiko - insgesamt für alle durch Zecken übertragene Krankheiten - kann den Apothekern zufolge gemindert werden, indem man sich mit Zecken abwehrenden Sprays oder Lotionen schützt. Zusätzlich kann helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gelände und Unterholz helfen, nicht Opfer eines Zeckenbisses zu werden. Nach Spaziergängen in Wald und Wiese sollte man sich und vor allem auch Kinder sowie die Haustiere gründlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere sollten mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernt werden. dpa

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 03.04.2012
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