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Gesundheit: Bewegung dient der Prävention, sagen Experten

Radfahren gegen Krebs

Archiv-Artikel vom Dienstag, den 06.03.2012

Schon wenige Minuten Radfahren schützen vor Darmkrebs.

© dpa

Bonn. Tägliches Fahrradfahren, schnelles Gehen oder Tanzen verringern das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe in Bonn hin. "Menschen, die sich jeden Tag intensiv bewegten, sind um 40 bis 50 Prozent weniger gefährdet als Bewegungsmuffel", erläutert Prof. Martin Halle vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin in München. Dabei sei es nicht wichtig, dass sich die Personen lange Zeit am Stück bewegten. Auch kurze aktive Intervalle seien wirksam gegen Darmkrebs - solange man täglich auf insgesamt 30 bis 60 Minuten komme. Bewegung rege den Stoffwechsel an und das sorge dafür, dass Krebszellen nicht so schnell entstehen können, sagt Halle. "Darüber hinaus hemmt Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtert die Gewichtskontrolle." Menschen zwischen 50 und 55 Jahren haben laut Deutscher Krebshilfe die Möglichkeit, von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, jährlich einen Vorsorgetest zu machen. Früh erkannt seien Tumore im Darm oft heilbar. dpa

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 06.03.2012
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