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Lesergruppe: Bei Ernährungsexpertin Monika Maurer erfahren unsere Teilnehmer mehr über die Hintergründe unseres Essverhaltens

Bewusstes Essen erhöht Sättigungsgefühl

Archiv-Artikel vom Freitag, den 06.03.2015

Von unserem Redaktionsmitglied Dirk Jansch

Essen hat auch viel mit Psychologie zu tun. Unterricht bei Monika Maurer.

© dir

Die Teilnehmer unserer die Wohlfühlwochen begleitenden Lesergruppe biegen in die Zielgerade ein. Diesmal ging es im theoretischen Teil mit unserer Ernährungsexpertin Monika Maurer um Essen und Psyche. Es ist nämlich nicht nur wichtig, was wir essen, sondern auch wie wir unsere Nahrung zu uns nehmen und wie wir auf äußerliche Reize und innere Signale reagieren. Sind wir Lust- oder Frustesser, Stressesser oder -hungerer oder lassen wir uns von äußerlichen Einflussfaktoren wie Werbung, Gewohnheit oder Geselligkeit zum Essen verführen?

Wichtig ist, so der Expertinnentipp von Monika Maurer, dass wir öfter in uns hineinhorchen und auf die inneren Signale hören. Denn im Zusammenspiel von Hormonen wie Ghrelin oder Leptin sowie einer Reihe von Neurotransmittern signalisiert unser Körper dem Gehirn schon rechtzeitig, wann der Sättigungsgrad erreicht ist - etwa wenn wir 1200 Gramm gegessen haben.

Dass wir mitunter größere Mengen zu uns nehmen, kann auch von der Optik abhängen. So haben Probanden aus größeren Gefäßen generell mehr gegessen als aus kleinen. Auch ein breiterer Tellerrand suggeriert bei gleich großer Tellerfläche, dass weniger Speisen aufliegen. Untersuchungen haben ergeben, dass sogar kontrastreiche Unterlagen im Vergleich zu einer weißen Tischdecke den Appetit zügeln helfen. Schon ein geleerter Teller löst Sättigungssignale aus.

Achtsam und in Ruhe essen

Wie schnell wir nach einer Mahlzeit wieder hungrig sind, entscheidet auch die Geschwindigkeit, mit der wir das Essen zu uns nehmen. Wer sein Essen hastig hinunterschlingt, bekommt viel eher wieder Hunger als jemand, der sich bei der Mahlzeit Zeit lässt. Deshalb achtsam und in einer ruhigen Atmosphäre essen, das Essen mit allen Sinnen wahrnehmen, nicht zu große Bissen in den Mund stecken und die einzelnen Happen genüsslich zerkauen. Untersuchungen haben gezeigt, dass langsames Essen die Konzentration zweier sättigungsfördernder Darmhormone im Blut erhöht.

Unsere Lesergruppe lernte auch, dass wir im Sommer weniger gut abnehmen, weil wir nicht so viel körpereigene Wärme produzieren müssen. Wer abnehmen möchte, sollte also die Heizung im Winter nicht auf allzu mollige Wärmegrade hochdrehen. Wichtig ist, niedrig energiedichte Lebensmittel wie Obst, Gemüse und eiweißhaltige Produkte zu sich zu nehmen, die bei wenigen Kalorien gut sättigen. So erhöht zum Beispiel Vollkornbrot den Blutzuckerspiegel langsamer als Weißbrot und macht uns deshalb länger satt.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 06.03.2015
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Fr, 20.02.:  Ernährungstipps für Kleinkinder

Sa, 21.02.:  Berichte zur "MM"-Kantine mit Yoga- und Mentaltrainerin Alexandra Roth (19. Februar)

Mo, 23.02.:  Somatische Intelligenz

Di, 24.02.:  Fitnessangebote in Firmen

Mi, 25.02.:  Selbstoptimierung

Do, 26.02.:  Aufgeräumt Wohnen

Fr, 27.02.:  Neue Yoga-Trends

Sa, 28.02.:  Entschleunigungswochenenden im Kloster

Mo, 02.03.:  Fasten - Ernährungstipps in den Weltreligionen

Di, 03.03.:  Von der Wissenschaft widerlegte Gesundheitsregeln

Mi, 04.03.:  Bewegungstipps und -angebote bis ins hohe Alter

Do, 05.03.: Beliebte Wellness- und Beautyanwendungen in anderen Ländern

Fr, 06.03.:  Welche Lebensmittel sind in Kombination besonders wertvoll?

Sa, 07.03.:  Wie erhalte ich meine geistige Fitness bis ins hohe Alter?

(Änderungen vorbehalten)

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