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Von unserem Redaktionsmitglied Werner Schilling
Wer leidenschaftlicher Anhänger der bedauerlicherweise weit verbreiteten Disziplin "Extrem-Couching" ist und sich am wohlsten fühlt, wenn er sich kaum vom Sofa bewegt, der geht lieber irgendwann am Stock als vorbeugend mal mit zwei Stöcken. Begegnet ein solcher Lauf-Muffel im Wald Menschen, die Nordic Walking betreiben, fragt er die mit Stöcken fuchtelnden Sportler dann gerne spitzzüngig nach der Loipe oder ob man ihnen den Schnee und die Skier gestohlen hat.
Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Gruler
Ist das ein Kreuz mit der Büroarbeit. 80 000 Stunden, das sind neun Jahre Lebenszeit, verbringt der deutsche Büroangestellte durchschnittlich an seinem Schreibtisch. Und das geht vor allem in den Rücken. Jeder fünfte Krankheitstag lässt sich hier festmachen.
Von unserer Mitarbeiterin Verena Dahmen
"Eine meiner Lieblingsübungen ist das 'Innere Lächeln'", erzählt Bettina Handke, seit vier Jahren Leiterin des Tao Zentrums in Heppenheim. "Dabei lächelt man durch den gesamten Körper und erlangt so eine heitere Gelassenheit."
Von unserer Mitarbeiterin Sigrid Ditsch
Er sammelt Lorbeeren von Gastrokritikern wie andere Leute Briefmarken: Manfred Schwarz vom Restaurant "schwarz.Das Restaurant" in Heidelberg - seit Jahren Michelin-Stern-gekrönt - schwört auf Regional-Raffiniertes und gut Verdauliches. Die "Geiz-ist-geil"-Mentalität hat seiner Meinung nach auf dem Teller nichts verloren: "Wenn man an der Qualität spart, geht das an die Gesundheit."
Von unserer Mitarbeiterin Nina Haas
Mannheim.
"Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, und dann nischt wie raus nach Wannsee", sang schon 1950 Connie Froboess - und hatte Recht. Schwimmen gilt auch heute noch für Jung und Alt als gesündeste (Ausdauer-)Sportart überhaupt. Denn egal, ob wir uns nun im Neckarauer Stollenwörthweiher, im Frei- oder im Hallenbad in die Fluten stürzen: Anders als bei Ballsportarten, beim Fahrradfahren oder zum Beispiel beim Klettern ist das Verletzungsrisiko beim Schwimmen sehr gering - und das, obwohl sich der Körper von Kopf bis Fuß in Bewegung befindet.
Von unserem Redaktionsmitglied Ruth Weinkopf
Der Weg ist das Ziel, soll der chinesische Philosoph Konfuzius gesagt haben. Im Moment frage ich mich allerdings, ob es nicht auch ein leichterer Weg zu meinem Ziel getan hätte. Theoretisch wäre ich mit dem Auto in einer guten halben Stunde vom Hotel auf eben jener Passhöhe in der Zentralschweiz gewesen, die ich an diesem sonnigen Augusttag in einem fünfstündigen Fußmarsch ansteuere.
Von unserem Redaktionsmitglied Alexandra Schorre
Als die Kinder in den 80er Jahren noch auf so genannten Disco-Rollern durch die Gegend fuhren, kam kaum eine Mutter oder ein Vater auf die Idee, sich diese Dinger jemals selbst anzuziehen. Doch seit die Gummiräder unter den Schuhen nicht mehr neben-, sondern hintereinander montiert werden und der Stopper statt vorne hinten sitzt, hat sich das Rollschuhfahren gerade unter Erwachsenen zu einer Art Volkssport entwickelt. Nur, dass es seitdem Inline-Skaten heißt.
Von unserem Redaktionsmitglied Christine Brehm
Kraft, Ausdauer, Koordination und Dehnfähigkeit sind die vier Säulen der Sportlichkeit. Gerade Dehnen ist dabei besonders wichtig. Schließlich bleibt der Mensch dank Dehnübungen geschmeidig und schützt Muskulatur und Gelenke vor Verletzungen. Vor allem die Kombination Dehnen, Muskelaufbau und Joggen empfiehlt Lutz Richter, Trainer beim Fitnessstudio Pfitzenmeier in Mannheim.
Von unserem Redaktionsmitglied Waltraud Kirsch-Mayer
Frische Kräuter sind für jeden guten Koch ein Muss. Aber wer kann schon zwischen einem halben Dutzend Thymianarten oder acht Salbeisorten wählen und diese just dann ernten, wenn sie den höchsten Stand an ätherischen Ölen haben? Martin Scharff braucht dafür nur vor die Tür zu gehen - in einen Kräutergarten, wo mehr als 150 Würzpflanzen sprießen: von den Klassikern wie Majoran, auch als arabische Variante, bis zum schottischen Austernkraut für Fischvorspeisen oder Duftgeranien, die zum Mitkochen in den Topf wandern.
Von unserem Redaktionsmitglied Tanja Rühle
Daidalos und Ikaros verwendeten Federn und Wachs, Leonardo da Vinci studierte intensiv den Vogelflug und Ferdinand Graf von Zeppelin nutzte den Wasserstoff - sie alle versuchten ihren Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Eine Vorstellung, die schon seit Urzeiten in den Köpfen der Menschen herumspukt. Einer, der diesen Traum heute lebt, ist Christian Schebitz. Der Pressewart des Segelflugvereins Mannheim (SFVM) war schon als kleiner Junge vom Fliegen begeistert.
Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Flatken
"Schuhe aus, Socken runter und die Hose hochgekrempelt, dann kann es losgehen", ruft Wattführer Heino den 20 wackeren Gesellen zu, die sich früh morgens am Strand der Nordseeinsel Juist versammelt haben. Wattwandern steht auf dem Programm. Erst zögerlich, später mutiger nehmen die Landratten Kontakt mit dem fremden Element auf. Schlick quillt zwischen ihren Zehen hervor, nach und nach bedeckt die schwarz-graue Masse die Füße, schlängelt sich die Waden empor.
Von unserem Redaktionsmitglied Hans-Jürgen Emmerich
Sanft stechen die Kanuten das Paddel ins Wasser, Zug um Zug gleitet ihr Boot voran. Alles, was sie dabei hören, sind das Plätschern des Wassers und ein paar Vögel, die am Ufer ihr Lied singen. Ein Stückchen heile Welt im Herzen der Natur. Entspannung für die Seele. Ein wenig Sport für die Fitness.
Von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Ball
Schon die Römer waren echte "Bademeister" und nutzten in ihren Badehäusern die wohltuenden Kräfte des Wassers. Heute tragen Wellnesszentren das Kürzel "Spa" im Namen - was für das Lateinische "salus per aquam" steht: "Gesundheit durch Wasser". Tatsächlich haben Bäder viele positive Auswirkungen auf Körper und Geist: Sie beugen Krankheiten vor, lindern Schmerzen, bauen Stress ab, entspannen.
Harald Wohlfahrt steht nicht nur seit vielen Jahren an der Spitze aller deutschen Restaurantführer, sondern auch jeden Morgen auf der Waage. "Ich nehme schon zu, wenn ich Essen bloß sehe", stöhnt der Drei-Sterne-Koch von der berühmten "Schwarzwaldstube" im Hotel "Traube Tonbach" (Baiersbronn) und weiß damit Millionen von Leidensgenossen an seiner Seite.
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